Donnerstag, 1. Mai 2008

Sicherheit am Flughafen?

Wie angekündigt, habe ich diese Woche mal den MMS-Check-in von Air Berlin in Anspruch genommen.

Wenn man sich bei der Buchung für diesen Service entschieden hat, dann bekommt man am Vorabend des Abflugs (so war's zumindest bei mir) eine SMS, auf die man mit einem angegebenen Zahlencode antworten muss.

Punkt 1: Man zahlt also für diesen Service den Preis einer SMS, das war mir wohl irgendwo entfallen.

Jedenfalls bekommt man dann eine MMS mit einen 2D-Barcode zugeschickt, zusätzlich stehen weitere Informationen wie Flugnummer, eventuell Sitzplatz, Abflug-Gate und eine sogenannte Security Number im Textteil der MMS.

Soweit ist auch noch alles okay, aber der Bringer ist ja wohl der Umgang mit diesen MMS:

Es fehlen vor dem Security-Bereich (also dort, wo man in der Regel die Bordkarte vorzeigen muss) die Barcode-Lesegeräte. Also kommt jeder mit 'ner halbwegs passenden MMS erstmal in den "zollfreien" Bereich.

In Berlin hat man den Barcode beim Boarding ordnungsgemäß gescannt, in Düsseldorf gab es nicht mal am Gate selbst ein Lesegerät. Ein Blick auf die MMS gewährte mir Zugang zum Flugzeug.

Punkt 2: Das Bodenpersonal am Flughafen Düsseldorf hat den magischen Blick. Bemerkenswert :-(

Mal ehrlich, das ist bescheuert hoch drei, oder? Man darf keine Flüssigkeiten an Bord bringen, aber Personen sind schneller in sicherheitsrelevanten Bereichen als einem Recht sein sollte. Zumindest wenn sie sich nicht ganz dusslig im Fälschen einer MMS anstellen, was ja nun nicht so kompliziert ist. Ich denke, das würde erst auffallen, wenn mehr Leute beim Boarding waren als beim Check-in.

Nun ja, es wird schon alles einen Sinn haben ... *hust*

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