Donnerstag, 27. November 2008

Das muss auch mal sein ...

Ein Vorstellungsgespräch bei einem Notar.

Ein Notar sucht eine neue Mitarbeiterin, um seine Akten abzustempeln, und weil auf manche Formulare bis zu zehn Stempel kommen, sollte die neue Mitarbeiterin natürlich bis zehn zählen können.

Die erste Bewerberin meldet sich, setzt sich hin, und der Notar fragt, ob sie bis zehn zählen kann.
"Ja, klar", sagt sie, "10, 9, 8, 7, 6, 5, 4, 3, 2, 1."
"Sehr gut", sagt der Notar, "aber schaffen Sie das auch in der umgekehrten Reihenfolge?"
"Ai", antwortet die Bewerberin, "das wird schwierig. Ich habe bisher für die NASA gearbeitet, und da mussten wir immer so zählen."
"Dann sind Sie für diese Stelle leider nicht geeignet. Ich wünsche Ihnen noch alles Gute, und schicken Sie bitte beim Hinausgehen
die nächste Kandidatin herein?"

Die nächste Bewerberin, als sie gefragt wird, ob sie bis zehn zählen kann, sagt: "Natürlich, 1, 3, 5, 7, 9, 10, 8, 6, 4, 2."
"In Ordnung. Aber können Sie nicht von eins bis zehn zählen, in der richtigen Reihenfolge?"
"Leider nicht", sagt die Frau, "ich war bisher Briefträgerin, und so habe ich immer gezählt, wenn ich die Post verteilte."
"Danke schön und auf Wiedersehen. Die Nächste bitte!"

Auch die nächste Kandidatin fragt der Notar, bereits leicht verzweifelt: "Können Sie bis zehn zählen?"
Die dritte Bewerberin antwortet: "Aber sicher; 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10."
"Hervorragend! Das ist ja unglaublich! Wo haben Sie bisher gearbeitet?"
"Nun, im Rathaus ..."
"Im Rathaus?! Also, da bin ich ehrlich gesagt völlig baff. Sagen Sie mal - nicht, dass es nötig wäre, aber könnten Sie zur Not auch noch weiterzählen?"

"Aber sicher doch: Bube, Dame, König, Ass!"

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