Donnerstag, 15. Januar 2009

Nortel ist pleite

Dazu ein lesenswerter Artikel bei Heise. Die Angst vor den Chinesen ist wohl allgegenwärtig - Huawei darf man keinesfalls unterschätzen ...

Zitat aus dem Artikel:

Nicht überall teilt man die Spionage-Befürchtungen. Marcus Ranum, Sicherheitschef bei Tenable Network Security, erläuterte gegenüber Forbes, dass es schwierig sei, nicht entdeckbare Sicherheitslücken zu schaffen oder Code einzuschleusen, der Daten kopiert und weiterleitet: "Es ist albern, sich Sorgen darüber zu machen, dass eine chinesische Firma womöglich Hintertüren in unsere Infrastruktur einbaut, wenn die Regierung bereits jetzt große Teile ihres Betriebes auslagert." In den Augen von Regierungsvertretern "mit mehr Einbildung als technischem Wissen", würde der Verkauf allerdings verdächtig erscheinen.

Mit dem zweiten Teil seiner Behauptung in Bezug auf Outsourcing hat Herr Ranum sicherlich Recht, aber ich würde die Aussage, dass man keine unentdeckbaren Sicherheitslücken und Hintertürchen schaffen kann, nicht unterschreiben. In unserer Branche kursieren viele Geschichten (oder sind es nur Gerüchte?) über genau solche Löcher im System. In diesem Zusammenhang möge man sich auch nochmal den kriminellen Einfallsreichtum vom letzten Jahr in Bezug auf Kreditkartenspionage ins Gedächtnis rufen.

Okay, ist nicht ganz die gleiche Kategorie, aber es gibt mir trotzdem zu denken ...

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