Montag, 9. Februar 2009

Blogger-Hacks: Blog und Twitter per Email aktualisieren

Der Web2.0-süchtige Mensch will sicherlich auch auf Reisen (und sei es nur auf der fast täglichen Fahrt zwischen Wohnort Strausberg und Arbeitsort Berlin) seinen Blog oder seinen Twitter-Account aktuell halten.

Für beides gibt es diverse Tools, die man dafür benutzen könnte. Einige verlangen einen PC, andere laufen auch auf dem Handy (siehe z.B. mein Twitter-Client fürs N95: Twibble Mobile).

Heute geht’s aber mal um eine sehr einfache Methode, die keine sonderlichen technischen Workarounds erfordert:

Update per Email!

Ein Emailclient ist faktisch auf jedem Handy zu finden und ist schnell konfiguriert. Und mehr braucht man auch nicht ;-)

Das Prinzip ist einfach: Man schickt eine Mail an eine bestimmt (persönliche und geheime!) Emailadresse und der Inhalt der Mail wird bei Twitter respektive Blogger veröffentlicht.

Und so geht’s …

Twitter

Für Twitter benutzt man am besten den kostenlosen Service von Twittermail.com. Hier kann man sich mit seinem Twitternamen und seinem Passwort registrieren und bekommt im Anschluss eine Emailadresse, die man sich a) gut speichern sollte und b) nicht weitergibt. Denn jede Email an just diese Adresse wird als Tweet unter Deinem Twitter-Account veröffentlicht.

Es gibt ein paar sehr überschaubare Einstellungen, die selbsterklärend sein sollten. So kann man z.B. Betreff und/oder Text als Tweet verwenden …

Blogger

Blogger per Email aktualisieren Bei Blogger kann man gleiches erreichen, indem man sich in seinem Dashboard anmeldet und dann in die Einstellungen des Blogs geht. Dort gibt es den Unterpunkt “E-Mail”, hier kann man dann eine eigene Emailadresse definieren. Genauer gesagt ist ein Teil der Adresse vorgegeben und man hat in der Eingabebox die Möglichkeit, ein paar kryptische Zeichen hinzuzufügen. “Kryptisch” deswegen, weil die Warnung für oben auch hier gilt – je nach Einstellung erscheint an dieser Adresse empfangene Post sofort als Beitrag im eigenen Blog. Viagra-Werbung wollen dort aber wohl die wenigsten haben …

Die Überschrift der Email wird zur Überschrift des Blog-Eintrags, der Text der Mail zum Inhalt, selbst Bilder bis 10MB kann man anhängen und HTML-Formatierung wird größtenteils übernommen – also auch URLs und Textformatierungen. Ein Nachteil soll allerdings nicht verschwiegen werden: Es gibt keinen Weg, Tags (Kategorien) zu vergeben. Das muss man also im Nachgang an einem PC glatt ziehen, wenn man seine Beiträge ordentlich kategorisiert.

Fazit: Für ein schnelles Update zwischendurch sind beide Varianten einen Blick wert, erst recht wenn man keinen Client zur Verfügung hat!

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