Samstag, 7. Februar 2009

Der seltsame Fall des Benjamin Button

Nette und ich waren gestern seit gefühlten mehreren Jahrhunderten mal wieder im Kino und ich muss sagen, es hat sich gelohnt.

Wir haben die Entscheidung, welchen Film wir schauen, bis vor die Kinokasse verschoben und haben dann “Der seltsame Fall des Benajmin Button” gewählt.

Und es nicht bereut. :D

Der Film (mit Pause gute 3h) ist ein großes Gefühlsepos mit einem exzellenten Brad Pitt in der Hauptrolle, der ebenso herausragend schauspielert wie in seiner früheren Zusammenarbeit mit dem Regisseur David Fincher: “Fight Club” und “Sieben”.

Ich würde Benjamin Button in eine Reihe mit den großen Lebensgeschichten des Kinos wie “Forrest Gump” oder “Garp und wie er die Welt sah” einordnen, allerdings nimmt sich der Film ernster als die letzteren beiden – so dass die Momente zum Schmunzeln rar gesät sind. Bei Button geht es fast 3h am Stück um das Thema “Verlust” – in vielfältigen Varianten inszeniert und fängt schon mit Benjamins Geburt an. Damit muss Mann/Frau erst einmal klarkommen, das Schluchzen in Kino nahm demzufolge im letzten Drittel auch deutlich zu ;-)

Fazit

Ein toller Film mit viel Gefühl, ohne kitschig zu wirken. Eine phantastische Story, durch Erzählung getragen. Ein würdiger Oscar-Kandidat.

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