Freitag, 12. Juni 2009

Blogger und Meta-Tags

Es gibt im Netz diverse Seiten und Anleitungen zu Pro und Contra von sogenannten Meta-Tags.

Meta-Tags sind HTML-Elemente und gehören nicht zum Inhalt (Content) einer Webseite, sie sitzen im sogenannten Header und können Informationen enthalten, die zum Beispiel den Autor einer Webseite Knecht Ruprechts Meta-Tagsidentifizieren oder die sogenannten Schlüsselwörter (Keywords) angeben.

 

Die Sinnhaftigkeit von Meta-Tags wird verschiedentlich interpretiert, ob es nun wirklich nutzt und mehr Besucher durch bessere Suchmaschinenpositionen auf die eigene Homepage bringt, muss wohl jeder selbst ausprobieren. Meine derzeitigen Tags sind im ersten Bild zu erkennen. Dort sieht man auch, wo man sie im Blogger-Template am Besten platziert.

Weiter geht’s …

Ein gravierender Nachteil von Blogger/blogspot.com ist die Tatsache, dass es nicht sinnvoll möglich ist, für jeden Artikel eigene Meta-Tags zu definieren. Es gibt Hacks dafür, aber die verlangen, dass man die artikelspezifischen Meta-Tags im Blogger-Template definiert – für JEDEN Artikel. Damit wird das Template riesig, das Parsen würde ewig dauern und man müsste es bei jedem neuen Beitrag händisch anpassen. Deswegen beschreibe ich hier auch nicht, wie das funktioniert. Ich finde Meta-Tags pro Artikel sehr sinnvoll, aber mit Blogger geht’s halt nicht ohne Krücken, die aus meiner Sicht mehr Nach- als Vorteile bringen!

Trotz allem kann man wie – oben geschrieben – Meta-Tags angeben, die auf allen Seiten gleich sind. Als ich damit herumexperimentiert habe, ist mir folgendes aufgefallen:

Man kann auch einen Meta-Tag “Description”, also “Beschreibung”, setzen. Dort könnte man grob in ein paar Worten beschreiben, worum es im Blog geht. Ich habe das mit dieser “Description” probiert:

Themen: Mobilfunk, Internet, Blogger, Hardware, Software, Maxthon, esniper

 

Ich hielt das für geeignet, weil diese Begriffe die Hauptthemen des Blogs ganz gut umschreiben und eine richtige aber kurze und knackige Beschreibung ist mir nicht eingefallen.

Aber …

… Google zieht als Snippet (das ist die kleine Vorschau unter einem Suchergebnis auf den Inhalt des Treffers) auf der SERP (Search Engine Result Page, also die Trefferliste von Google) dann nur noch die “Description” heran. Ein Beispiel hier:

Falsches Google Snippet auf der SERP

Ich finde das nicht sinnvoll. Zumindest nicht für mein Blog, das mehrere Themen hat und technische Dinge mit privaten Einträgen vermischt. Im obigen Beispiel passt die Beschreibung überhaupt nicht zum Artikel über Depeche Mode und den Konzertbericht.

In der Google-Vorschau erwarte ich als Nutzer entweder eine themenbezogene Inhaltszusammenfassung des Treffers oder eben einen relevanten Auszug aus der Webseite. Bei der statischen Angabe des Description-Meta-Tags ist beides nicht gegeben. Ganz im Gegenteil – mein Snippet sieht momentan IMMER gleich aus; egal wonach man auf Knecht Ruprechts Sammelsurium sucht und welche Seite als Treffer vorgeschlagen wird.

Deswegen habe ich diesen spezifischen Meta-Tag wieder entfernt, ich überlasse lieber Google die Arbeit. Smile Die Suchmaschine ist nämlich ziemlich gut darin, für die Suchbegriffe relevante Textteile der Seite als Snippet anzuzeigen. Künstlich verschlechtern muss ich die Qualität meiner Google-Treffer ja nun nicht.

Nach dem nächsten Besuch von Google auf meinem Blog sollte das wieder besser aussehen. Aber gut, dass wir mal drüber gesprochen haben. Tongue out

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