Dienstag, 9. Juni 2009

Maxthon: Compatibility View Plugin

Acid2-Test Neulich habe ich mich noch darüber “beschwert”, dass man in meinem Lieblingsinternetbrowser Maxthon nur mittels Neustart zwischen der Standard- und der Komptabilitätsansicht umschalten kann. Der Internet Explorer 8, dessen Rendering Engine der Maxthon in der Version 2.x benutzt, schafft das Umschalten über ein nettes Icon direkt neben der Adressleiste.

Wie ich jetzt aus dem Maxthon-Forum gelernt habe, gibt es dafür aber Abhilfe. Das muss man der Maxthon-Community lassen – was nicht passt, wird passend gemacht. Smile

Lest hier, wie …

abc@home hat sich also “erbarmt” und das sogenannte “Maxthon Compatibility View Plugin” veröffentlicht. Nach der Installation bekommt man ein kleines Icon, dass sich fast genauso wie das Original im Internet Explorer 8 aussieht:

Kompatibiltätsmodus

Standard Modus

IE5 Quirk Modus

Wie man sieht, signalisiert das Plugin auch den sogenannten “Quirks-Modus”. Dabei handelt es sich um einen speziellen Modus eines Webbrowsers, der es ermöglicht, alten und nicht standard-konformen Code anzeigen zu können. Meistens kommt er dann zum Einsatz, wenn der Dokumenttyp in der HTML-Seite nicht gesetzt ist – eine Sache, die heutzutage üblich (auch auch technisch richtig) ist und eigentlich nicht mehr vorkommen sollte.

Um zwischen dem Standard- und dem Kompatibilitätsmodus umzuschalten, reicht ab jetzt ein kleiner Doppelklick auf das Icon.

WICHTIG: Damit das Plugin funktioniert, muss der Textfilter (Teil des Maxthon AD-Hunters, also des Werbeblockers) unbedingt aktiviert sein.

Maxthon Compatibility View

Wo man dies aktiviert, sieht man in nebenstehenden Bildern: Das Erste zeigt die entsprechende Einstellung (grüner Pfeil) in den Filtersammlungen (Maxthon Einstellungen).

Das zweite Bild zeigt die temporäre De/Aktivierung des Textfilter über das AD-Hunter-Menü, das sich bei mir in der Maxthon Compatibility ViewStatusleiste (Fußleiste) des Browsers befindet. Übrigens filtert die Aktivierung dieses einen Textfilters nicht wirklich irgendwelche Werbung heraus, dafür müsste man entsprechend die Werbefilter aktivieren. Aber das Plugin nutzt das Filterframework um die Metadaten der Webseite lokal zu ändern und somit dem Browser verschieden kompatible Seiten vorzugaukeln.

Nach der Installation des Plugins befindet sich das kleine Icon in der Fußleiste von Maxthon, da aber die Benutzeroberfläche so gut anpassbar ist, kann man es auch woanders hin ziehen. Ich habe mich – wie auf den Bildern ersichtlich – für die Stelle neben der Adressbar entschieden. Dort hat man immer alles im Blick.

Den Download des Compatibility View Plugins gibt es auf der Maxthon-Addon-Seite.

image Wer sich übrigens mal den Unterschied zwischen Standard- und Kompatibilitätsansicht verdeutlichen will, der sollte den Acid2-Test machen. Dies ist ein Test, um zu sehen, wie standardkonform ein Browser arbeitet. Wenn das Ergebnis nicht wie der Smiley ganz oben in dem Artikel aussieht, dann unterstützt der Browser nicht die entsprechenden Standards – oder sie sind mittels Kompatibilitätsansicht abgeschaltet. Bei Maxthon sieht das dann so aus wie das rote Etwas in diesem Abschnitt. Nicht so lecker. Und ja, es ist das “gleiche Bild” (genau genommen der gleiche HTML-Code) wie der Smiley ganz oben Disappointed

Das ganze hat aber auch praktische Vorteile und ist nicht nur was für Test-Freaks, so lädt image Maxthon die Internetseite von Google Mail automatisch im Kompatibilitätsmodus, was dazu führt, dass die Buttons so verschoben sind wie auf dem Bild rechts. Ein Doppelklick auf das Plugin-Icon führt zum Standardmodus und alles ist wieder so, wie es sein soll. Toll! Thumbs-up

Mehr Infos gibt’s im Maxthon-Forum!

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