Mittwoch, 24. Juni 2009

Online-Backup und Synchronisation mittels Dropbox

Jeder, der mehrere Rechner nutzt oder nutzen muss, stand sicherlich schon mal vor der Problematik, dass sich Dateien auf Rechner 1 befinden, die man just in diesem Moment auf Rechner 2 benötigt. Murphys Gesetz und so … Tongue out

Um dieses Problem zu minimieren, benutze ich seit einiger Zeit den Dienst von Dropbox.

Dropbox besteht aus einem Software- und einem Internetbasierten Teil. Um es kurz zu sagen, man installiert die Software von der Dropbox-Homepage, die es derzeit für Linux, Windows und Mac OS gibt. Diese Software legt einen neuen Ordner an (unter Windows standardmäßig in den Eigenen Dateien) und alles, was man in diesen Ordner kopiert oder verschiebt, wird im Hintergrund verschlüsselt auf den Dropbox-Server übertragen.

Nun kann man die Software auf einem zweiten oder dritten Rechner installieren, die selben Anmeldedaten eingeben und schon hat man nicht nur ein Backup im Netz sondern auch einen synchronisierten Speicherplatz. Die jeweils aktuelle Variante eines Dokuments wird online gespeichert.

Dropbox-Einstellungen Weitere Eigenschaften:

Man kann nicht nur von den beteiligten Rechnern sondern auch über ein gelungenes Webinterface auf seine gespeicherten Daten zugreifen. Das wird dann interessant, wenn man unterwegs ist und vielleicht eine Datei benötigt – im Zweifel kommt man so auch von einem anderen/fremden Rechner aus dem Internet an persönliche Daten/Dateien.

Dropbox an sich will natürlich mit dieser Dienstleistung Geld verdienen, so dass es momentan Abo-Pakete mit 50GB Speicherplatz für knappe 10 Dollar respektive 100GB für knappe 20 Dollar gibt. Aber jetzt kommt’s: 2GB zum Einstieg bekommt man gratis. Und 2GB sind nicht so wenig. Wink

Wer Dropbox selbst mal ausprobieren will, der kann sich seine Version über diesen Link holen:

https://www.getdropbox.com/referrals/NTEzMDQ1OTI5 (das spendiert mir gleich noch etwas Speicherplatz für meinen Account, also los!).

Habt ihr Erfahrungen mit solchen Diensten? Habt ihr Sicherheitsbedenken, wenn ihr unverschlüsselte Inhalte in fremde Hände gebt? Oder habt ihr die Konkurrenz mal ausprobiert, zum Beispiel SpiderOak?

Meinungen, wie immer, willkommen!

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