Sonntag, 6. September 2009

Strausberger Standort-Biwak, die 10. – ein Resümee

10. Standort-Biwak Strausberg

Wie ja schon vorher durch mich angekündigt, fand gestern wieder das in Strausberg und Umgebung ziemlich beliebte Standort-Biwak statt – ein gemeinsames Fest der Bundeswehr und der Stadt Strausberg, das auf dem Gelände der Barnim-Kaserne in Vorstadt ausgerichtet wurde.

Wir waren kurz nach 14 Uhr da, eine Stunde vorher gab es das Gelöbnis der Rekruten des IV. Luftwaffenausbildungsregiments, danach fing sozusagen die Party an.

Bell UH-1 in Strausberg Die Veranstaltung war wieder straff durchorganisiert und fand zum ersten Mal am Samstag statt, so zog es auch eine ganze Ecke Zivilisten auf’s Kasernengelände. Die Moderation war professionell, das Programm abwechslungsreich. Wer sich für (Militär)Technik interessiert, konnte sich einen Bell UH-1 aus nächster Nähe anschauen oder auch in und auf einem Schützenpanzer Marder (verbraucht im Gelände übrigens 300l auf 100km) rumklettern.

Man kam schnell mit den Soldaten und Offizieren ins nette Gespräch, eigentlich war alles sehr nett … außer …

… nun ja, außer die beiden Typen von den beiden Futterkrippen, an die ich mich begab, um dem leiblichen Wohl zu frönen. Der erste war einfach nur patzig und unfreundlich (“Kaffe is’ aus!”), der zweite war aber die Krönung seiner Zunft: Da bestellt man ein Nur-Vanille-Softeis und bekommt gemischt. Gewollt. Der ließ auch nicht mit sich reden, keine Chance. Ich hätte das Ding zurückgehen lassen, aber die Kinder wollten’s trotzdem. Grr. Angry

Eine Bitte an die Organisatoren: So eine Gemeinschaftsveranstaltung von Stadt und Bund mit vielen Gästen von außerhalb (alleine die Angehörigen der Rekruten kamen aus dem ganzen Bundesgebiet) sollte eigentlich einen guten Eindruck hinterlassen. Da sollte also alles stimmen. Aber die Pampigkeit des “Servicepersonals” (übrigens keine BW-Angestellten sondern aus der ach so freien Marktwirtschaft) bleibt definitiv nicht positiv im Gedächtnis. Da wünscht man so manch einer Fressbude die Pleite an den Hals, dort ist man nämlich nicht Kunde sondern Melkkuh. Argh, nicht aufregen, Mario! Tongue out

Zurück zum Thema: Wir hatten einen schönen Nachmittag, kurzweilig und die Klassenkameradin unserer Tochter hatte sogar noch Losglück und einen Segelflug über Strausberg gewonnen. Abends war Papa müde, so dass wir nicht zum Konzert geblieben sind – aber was man bei offenem Fenster hören konnte, klang gut. (Weiß jemand, wie die Firebirds waren?)

Bell UH-1 Search and Rescue

Knirps im Heli

Sieht alt aus, oder?

Schützenpanzer Marder in Strausberg

Macht einen stabilen Eindruck, der Marder.

Bundeswehr-Modenschau

P.S. Reminder @myself: Beim nächsten Mal die Kamera mitnehmen! Sind wieder nur Handy-Fotos. Embarrassed

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