Sonntag, 20. Dezember 2009

Post vom Amt

Also, ich habe ja auch schon viele Briefe in “Beamtendeutsch” erhalten und gelesen. Nicht immer verstanden, es handelt sich dabei schließlich um eine Fremdsprache, die man in keiner Volkshochschule lernen kann.

Aber das hier ist selbst für mich nicht mehr nachvollziehbar:

Sehr geehrte Frau XXX,

mit Anzeige vom 11.11.2009 habe ich Ihnen mitgeteilt. dass ich nach § 143 Abs. 3 bzw. § 143a Abs. 4 SGB III zahle. Auf die weiteren Ausführungen in dieser Anzeige nehme ich Bezug.

Durch die zuerkannten Ansprüche ruht der Anspruch auf Arbeitslosengeld gem. § 143 Abs. 1 bis 3 bzw. § 143a Abs. 1 bis 3 SGB III.

Für die Zeit vom 02.11.2009 bis 11.11.2009 wurde Arbeitslosengeld nach § 143 Abs. 3 bzw. § 143a Abs. 4 SGB III wie folgt gezahlt:

Leistungsbetrag                                          xxx,yy €

Dieser Betrag ist von den vom Arbeitgeber zu erfüllenden Ansprüchen einzubehalten und an mich zu überweisen.

Bitte beachten Sie, dass Sie vorerst keine Zahlung zu leisten haben. Falls Ihr ehemaliger Arbeitgeber den obigen Betrag nicht überweist, erhalten Sie zur gegebener Zeit eine entsprechende Mitteilung.

Die Entscheidung beruht auf § 143 bzw. § 143a Drittes Buch Sozialgesetzbuch (SGB III).

Gegen diesen Bescheid ist der Widerspruch zulässig. Der Widerspruch ist schriftlich oder zur Niederschrift bei der oben bezeichneten Agentur für Arbeit einzureichen, und zwar innerhalb eines Monats, nachdem Ihnen der Bescheid bekannt gegeben worden ist.

Mit freundlichen Grüßen

Im Auftrag

WAS will der Dichter uns damit sagen?

Ich habe es in der Zwischenzeit Dutzende Male gelesen und komme immer wieder zu dem Schluss, dass dieser Text keinerlei Information enthält.

Oder?

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