Sonntag, 27. Dezember 2009

Windows Live Writer und die fehlende Scrollbar (NetBook)

So, da habe ich gerade den ersten Artikel für den Blog auf meinem NetBook geschrieben und schon stolpere ich über eine Unschönheit, die mich doch ein wenig nervt. Seit gefühlten Ewigkeiten nutze ich den Windows Live Writer (WLW) zum Schreiben meiner Artikel – ein aus meiner Sicht geniales Werkzeug mit vielen Plugins und der Unterstützung von verschiedenen Blog-Systemen (eben auch mein hier genutztes Blogger!)

Bildbearbeitung im Windows Live Writer Der WLW kann sehr komfortabel Bilder einbinden und diese auch rudimentär bearbeiten (Zuschneiden, Drehen, mit Wasserzeichen versehen etc.) und dafür blendet er auf der rechten Seite eine entsprechende Leiste mit den ganzen Funktionen ein (siehe Bild links).

Auf meinem Asus 1005HA-H mit seiner NetBook-typischen Bildschirmauflösung von 1024x600 Pixeln ist man in der Arbeitsfläche gerade auf der Y-Achse natürlich etwas beschränkt. Dumm dann, wenn die Software keine Scrollbalken für “zu lang geratene” Dialoge wie eben diesen zum Bilder einfügen einblendet.

Es gibt einen Workaround!

Asus auf die Seite gelegt Aber der ist wirklich hässlich. Dirty sozusagen!

Die üblichen Atom-betriebenen Notebooks haben ihre Grafikeinheit im Intel-Chipsatz integriert. Die zugehörigen Treiber sind in der Regel in der Lage, den Bildschirm zu drehen. Unter Windows 7 (Starter) klappt das ohne Probleme und ein Tastaturkürzel (Strg + Alt + Pfeil links) ist auch schon vordefiniert. Falls nicht, kann man das auch über die Einstellungen des Grafikkartentreibers bewerkstelligen! Nach dem Umschalten nutzt man den Bildschirm sozusagen in 600x1024 Pixeln und kommt so in der Regel an die verdeckten Elemente. Es funktioniert, sieht aber extrem albern aus (siehe das Handyfoto weiter oben).

Zudem schaltet sich das Touchpad natürlich NICHT mit um und ich habe auch keine Möglichkeit entdecken können. So wird das Navigieren des Mauszeigers zum Abenteuer und eine externe Maus unheimlich sympathisch. Zum Tippen schaut man dann trotzdem auf einen gedrehten Schirm.

Also, wie eingangs erwähnt – es funktioniert, macht aber nicht wirklich Spaß. Die Microsoft-Entwickler hatten das wohl mal auf der Liste aber bisher ist nix passiert. Gerade Blogger, die auch mobil tätig sein wollen, greifen zum NetBook. Und hier scheitert eines der besten Blogging-Tools, die es gibt.

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