Samstag, 28. Februar 2009

Die eigene Handschrift für den PC – so geht’s!

Es vergeht wohl kein Tag, an dem man nicht etwas Interessantes (nicht immer etwas Nützliches ;-)) im Internet findet.
Wie wäre es denn diesmal mit dem Service von YourFonts.com?
Dort kann man eine PDF-Vorlage herunterladen, in die man eine Art Schriftprobe abgibt. Danach lädt man das neu eingescannte Bild (300dpi empfohlen) auf den Server von YourFonts und erhält im Gegenzug (und kostenlos kostet jetzt 9 bzw. 14 Dollar) nach zwei bis drei Minuten Wartezeit einen TrueType-Font. Das ist eine Datei, die als Schriftart auf fast allen Computern heutzutage verwendet werden kann. Sie hat die Endung TTF und kann unter Windows einfach installiert werden, indem man die Datei in den Ordner “Schriftarten” in der Systemsteuerung zieht.
Meine Handschrift als TrueType! Genial, oder? Dauert nicht länger als 15min, je nachdem, wie oft man sich verschreibt ;-)
(Wer beim Anblick links jetzt denkt: “Was für eine miese Qualität!”, dem sei gesagt, dass meine Handschrift im Original auch nicht besser aussieht :-))

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Twitter-Client(s) für Symbian S60

Wie schon erwähnt, benutze ich Twibble auf meinem Nokia N95 8GB seitdem meine ersten Twitter-Experimente vor ein paar Wochen gestartet sind. Das Programm funktioniert ganz gut und unterstützt sogar das interne GPS-Modul meines Handys. Es hat aber eben den gravierenden Nachteil, keine native S60-Anwendung zu sein. Damit kann man es nicht einfach in den Hintergrund schieben und es ist irgendwie ein Fremdkörper. Erschwerend kommt noch hinzu, dass Java-Anwendungen auf dem N95 sehr langsam laufen. Twibble ist da noch eine positive Ausnahme, aber alles, was aus Java heraus Handy-Daten auf dem Flash lesen oder speichern will, spannt meinen Geduldsfaden bis zum Zerreißen. Aber das nur nebenbei :D

Durch Zufall bin ich auf das Projekt “Gravity” von mobileways.de gestoßen (erinnert mich übrigens an das gleichnamige Programm für Usenet, das ich früher so gern benutzte – Ups! Das gibt es sogar noch!).

Zurück zum Thema: Gravity hört sich vielversprechend an – ein natives S60-Twitter-Programm mit schicker Oberfläche, wie man auf den Screenshots auf der Homepage sehen kann. Die (geschlossene) Beta-Phase ist gerade gestartet worden, ich habe trotzdem mal nett angefragt, ob die Berliner noch einen Tester gebrauchen können …

Schauen wir mal ;-)


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Freitag, 27. Februar 2009

SwissMonitor für SwissCenter

Swiss, Swiss, Swiss – dabei kommt die Software gar nicht aus der Schweiz sondern aus England. Naja, was soll’s – das macht sie ja nicht schlechter. :-)

Die Arbeiten an SwissCenter – dem freien Medienserver für Syabas-basierte Media Player (z.B. Pinnacle Showcenter, Popcorn Hour) schreiten immer weiter voran. Während momentan im Forum eine Liste der kompatiblen Geräte erstellt wird, wandern immer neue Features in die Entwicklerversion von SwissCenter.

SwissCenter besteht aus mehreren Komponenten: Simese als ein auf Streaming spezialisierter Webserver für Windows-Systeme (unterstützt auch Oxylbox und andere Projekte und ist nicht eigentlicher Bestandteil des SwissCenter-Projekts), SwissCenter selbst als PHP-Webapplikation und mySQL als Datenbank, um die Konfiguration und die Meta-Informationen der Fotos, MP3s und Filme etc. zu speichern.

Was gibt es also neues? Lest hier weiter …

image Als neuen Softwarebestandteil gibt es seit kurzem den SwissMonitor: ein Dienst für Windows, der die Medienverzeichnisse überwacht und somit die bisherige manuelle oder zeitgesteuerte “Suche nach neuen Medien” fast vollständig überflüssig machen soll. Wie man ihn einschaltet, sieht man auf dem Bild links. So richtig konnte ich es mangels neuem Material noch nicht probieren. :-)

Auf jeden Fall sollte man den Hinwies beachten, dass Medien, die auf Netzwerklaufwerk liegen und mittels Netzwerkpfaden (UNC) eingebunden werden, über ein lokales Benutzerkonto aufgerufen werden wollen.image

Das heißt, man muss sich über die Systemsteuerung zur Diensteverwaltung von Windows durchkämpfen (oder einfach Windows-Taste + r drücken und dann services.msc eingeben) und das dort entsprechend anpassen. Auf nebenstehendem Screenshot kann man den Dienstenamen erkennen (Swiss Monitor Service) und auch die Maske, auf der man von “Lokalem Systemkonto” auf ein Benutzerkonto (in meinem Fall mit dem Namen “Mario”) umstellt.

Danach kann das Testen starten. Nicht vergessen – bis zum nächsten offiziellen Release ist SwissCenter wieder Beta-Software und dieses Feature erhaltet ihr nur, wenn ihr im Webmenü explizit auf die letzte Entwicklerversion aktualisiert.


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Meine Youtube-Favoriten (Februar 2009)

(via M3Mys31f1)

Der letzte Beitrag ist im (Sales!-)Büro sozusagen zum Running Gag mutiert: Fun Facts über Chuck Norris!

P.S. Chuck Norris hat schon 2x bis unendlich gezählt. Ich wollte das nur nochmal klar stellen! Und versuche das jetzt auch mal! :D


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Donnerstag, 26. Februar 2009

Ein weiterer Rekord für die Simpsons

Die gelbste Familie der Welt wird vermutlich bald einen Rekord brechen: FOX hat zwei weitere Staffeln der Serie geordert – damit werden Homer & Co. wohl den Rekord für die Serie mit den meisten Staffeln an sich reißen.

Der bisherige Spitzenreiter war die Westernserie “Rauchende Colts” – kann sich noch jemand erinnern, dass die ganze Geschichte 1975 nach angeblich 20 Staffeln eingestellt wurde? Ich bin mir sicher, dass Matt Dillon noch bis weit in die 80iger regelmäßig im ZDF seinen Colt rauchen ließ, oder?

*verwirrtguckundinkindheitserinnerungenschwelg* ;-)


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Lens-Flare-Fotowettbewerb: Die Beiträge

So, der Lens-Flare-(W)Eiszeit-Wettbewerb ist ja schon seit dem Wochenende beendet und seit ein paar Minuten darf man sich jetzt alle Einsendungen anschauen.

Ich muss sagen, dass die Herangehensweise an das Thema extrem unterschiedlich ist, was mich in dieser starken Ausprägung doch überrascht hat. Da kann man mal sehen, wie beschränkt ich denke ;-)

Aber es sind ein paar wirklich tolle Aufnahmen dabei, das hier von Anna Zurek gefällt mir persönlich sehr gut! Auch die Nummer 27 ist toll, obwohl ich den Zusammenhang mit dem Thema nicht ganz begreife.  Oder hier, Andreas Höfers Beitrag.

Ach was soll’s – schaut einfach selbst. Es lohnt sich!

Meinen Beitrag findet ihr übrigens als Bild Nummer 51.


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Mehr Sicherheit für Paypal!

Paypal hat sich entschlossen, den Schutz der Anwender zu erhöhen. Ein richtiger und wichtiger Schritt, da das bisher einzige und statische Passwort nicht gerade zur Vertrauensbildung beiträgt und leicht Missbrauch betrieben werden kann sobald es in “böse” Hände fällt.

Schon vor langer Zeit hatte Paypal ein elektronisches Gerät eingeführt (Token), das auf Knopfdruck Einmalpasswörter generiert, die man zusätzlich zum normalen Passwort eingeben muss und die an sich nur eine begrenzte Lebensdauer haben bzw. nach Eingabe sofort verfallen und nicht nochmals benutzt werden können. Das ist im Vergleich zum statischen Passwort ein enormer Schritt in die richtige Richtung, gerade weil Paypal ja wie eine Bank agiert, aber ja auf TANs verzichtet.

SMS-Sicherheitsschlüssel bei Paypal Die entsprechende Seite ist in dem Paypal-Wust relativ schwer zu finden (Mein Profil => Kontoinformationen => Sicherheitsschlüssel), deswegen hier der direkte Link zum Einschalten der Sicherheits-SMS. Man sollte also ab Aktivierung nicht sein Handy vergessen, wenn man auf Paypal zugreifen muss.

Ich wundere mich gerade, wie mein OnlineBanking-Programm (Starmoney) damit umgehen wird. Den zusätzlichen Schlüssel per Eingabemaske abfragen?


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Dienstag, 24. Februar 2009

Blogspot/Blogger und Probleme

Das Blogger-Team hat einen Blog ins Leben gerufen, um die “Bekannten Probleme” aka Known Issues von Blogger darzulegen.

Wahrscheinlich gibt’s den schon länger, aber ich habe ihn jetzt erst entdeckt. Ein guter Startpunkt, wenn man Probleme bemerkt – erstmal nachschauen, ob es nicht schon bekannt ist ;-)

So habe ich nun auch die Bestätigung, dass das Laden des Spam-Captchas bei den Kommentaren nicht nur bei mir nicht funktioniert.


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Montag, 23. Februar 2009

Panorama: Strausberg im Winter

Als ich letzte Woche seit gefühlten 100 Jahren mal wieder mit dem Fotoapparat unterwegs war, um ein paar Bildchen zu schießen, habe ich mich auch spontan zu einem Panorama-Shot hinreißen lassen. ;-)

Ist nicht so der Bringer, da es wirklich ein trüber Tag war – von Sonne keine Spur! Dafür sind alle Bilder ohne Stativ und einfach aus der Hand geschossen. Hier hat sich zum ersten Mal positiv bemerkbar gemacht, dass ich die andere Mattscheibe in der Kamera habe. Das genaue und gerade Ausrichten der Bilder am gegenüberliegenden Ufer war somit sprichwörtlich ein Kinderspiel.

Hier also mal das Ergebnis: ein Blick auf das winterliche Strausberg von der gegenüberliegenden Uferseite des Straussees.

(gehostet bei GigaPan)

In der Zwischenzeit hat ja schon wieder das eklige Tauwetter eingesetzt – soll vermutlich eine Einstimmung durch Petrus sein, der mich auf die nächsten zwei Tage England einstimmen will?!? ;-)


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Enthüllt: Die kommende Sperrseite des BMI

Ursulafilter Der Kinderpornofilter Ursulafilter ist ja schon fast in aller Munde.

Jetzt ist der erst Entwurf der Seite ins Internet gelangt, die angezeigt werden soll, sobald ihr eine zensierte verbotene URL aufruft.

Gewöhnt euch schon mal dran ;-)

Hier zum Entwurf! :D

(Um das mal klar zu machen: Der Fakt der geplanten Sperrung ist nicht mal ansatzweise lustig! Aber ich will mich nicht aufregen …)


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Wie findet man Twitterer?

TwitterLocal Andreas hatte vor einiger Zeit gefragt, ob es märkische Twitterer gibt. Die Frage kann man jetzt relativ leicht beantworten:

Per Scholly bin ich auf TwitterLocal aufmerksam geworden.

Nette Sache in Form einer Adobe AIR-Applikation, bei der man einen Ort und maximale Entfernung eingibt und dann die letzten Tweets aus der Umgebung angezeigt bekommt. Einfach mal probieren!


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Sonntag, 22. Februar 2009

Lokalpolitik?

Piratenpartei Brandenburg Gestern Nachmittag habe ich an einer (wirklich!) kleinen, zwanglosen Vorstellungsrunde der Brandenburger Piratenpartei in meiner Heimatstadt Strausberg teilgenommen.

Ich würde mich nicht gerade als überaus politikinteressiert oder –engagiert bezeichnen. Eher besserer Durchschnitt oder so. Ich versuche, auf dem Laufenden zu bleiben – in Bundes- und Lokalpolitik. Und gerade bei Letzterer konnte man den Hype nicht überhören, der vor ein paar Wochen durch die Presse ging als bekannt wurde, dass ein Mitglied der Strausberger SVV sich der Piratenpartei anschloss (und damit das erste “Regierungsamt” für die Piraten sicherte).

Deshalb hatte ich auch den Entschluss gefasst, der relativ jungen Partei zu lauschen, wenn sie sich schon mal in Strausberg zeigt und Frage und Antwort steht.

Mein Eindruck auf Seite 2 ;-)

Viele eigene Fragen zur Sache hatte ich nicht, bin ich doch ursprünglich von einer Präsentation ausgegangen – persönliche Weiterbildung sozusagen ;-). Entwickelt hat sich aber aus meiner Sicht eine interessante und offene Diskussion, die maßgeblich von Robert Krause (ebenfalls Mitglied der SVV in der Offenen Fraktion und zugleich FDP-Mitglied) getragen wurde. Seine kritischen aber fairen Fragen haben der ganzen Runde den gewissen “Pfeffer” gegeben. Ich bin persönlich von seinem Engagement für Politik begeistert, so stellt man sich einen motivierten Jungpolitiker vor. Smart. Im positiven Sinn ;-)

Die Piraten haben Rede und Antwort gestanden, allerdings lang nicht so strukturiert und fundiert wie ich es erwartet habe. Wenn man sich deren Programm anschaut (was ich allerdings erst danach getan habe), dann stehen dort viele wichtige, bundespolitische Themen drin, über die es sich durchaus lohnt zu diskutieren. Aber es wurde auch deutlich, dass es problematisch ist, die aus meiner Sicht IT-lastigen Gebiete wie Vorratsdatenspeicherung und Urheberrechtsschutz älteren Bürgern verständlich zu machen. Und mir ist nicht klar, warum gerade diese Dinge so in den Vordergrund gerückt werden. Massentauglichkeit ist für mich eine Grundanforderung in der Politik, um erfolgreich zu sein. Und genau das konnte (oder wollte?) die Piratenpartei gestern nicht präsentieren. (Für mich ist Massentauglichkeit per se nix schlechtes.)

Daher fordern wir, das nichtkommerzielle Kopieren, Zugänglichmachen, Speichern und Nutzen von Werken nicht nur zu legalisieren, sondern zu fördern, um die allgemeine Verfügbarkeit von Information, Wissen und Kultur zu verbessern, denn dies stellt eine Grundvoraussetzung für die soziale, technische und wirtschaftliche Weiterentwicklung unserer Gesellschaft dar.

Das ist aus meiner Sicht einer der widersprüchlichsten Punkte im ganzen Partei-Programm. Ohne kommerziellen Hintergrund gäbe es viele “Werke” nämlich gar nicht. Als Mensch bin ich auch bestrebt, soviel wie möglich kostenlos zu bekommen. Finanzkrise oder ewiger Materialismus, wer weiß das schon. Aber als jemand, der auch für ein Unternehmen in der freien Wirtschaft arbeitet, kann ich es eben nicht begrüßen, dass hier Arbeitsergebnisse ohne Interessensausgleich im Datennirvana verpuffen. Irgendwie bekomme ich das Gefühl nicht los, dass dieser Punkt nicht von der Forderung nach freiem Zugang zu Wissen und Kultur sondern vom Wunsch nach Straffreiheit getrieben wird.

Mein Eindruck, das Programm und auch den gestrigen Nachmittag betreffend, klingt ein wenig nach “Wir wollen die Welt verändern, wissen aber nicht wie!”. Ziele sind wichtig, Wege dorthin aber noch viel wichtiger. Ich habe mich ein wenig in meine Studienzeit zurückversetzt gefühlt, da trug selbst ich ein paar revolutionäre Gedanken in mir – wenn auch in kleinerem Maße. Heute bin ich gesetzter und konservativer – und finde das gar nicht mal schlecht :D

Nun ja, wie schon bei Twitter erwähnt, es war keine vergeudete Zeit gestern sondern nette und informative zwei Stunden. Besten Dank von mir an alle Beteiligten, besonders an Jens für die Initiative und Organisation und an Herrn Krause für die Denkanstöße. Ich drücke die Daumen, dass es beim nächsten Mal mehr Zuhörer gibt – mehr Werbung würde sicherlich helfen ;-)


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Freitag, 20. Februar 2009

VirtualBox 2.1.4

Eine Menge Bugs bereinigt in der aktuellen Version.

Keep on running … ;-)


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Ideen des Kommunismus …

… scheinen nicht aus der Mode zu kommen. Anfang der Woche ging die Mitzeichnungsfrist für die Petition auf “Bedingungsloses Grundeinkommen” zu Ende.

Und was soll man sagen? Die magische Grenze von 50.000 Mitzeichnern wurde locker erreicht, so dass theoretisch die Möglichkeit besteht, dass dieses Anliegen im Petitionsausschuss auf die Tagesordnung kommt.

Unser Finanz- und Steuersystem ist sehr unübersichtlich geworden. Auch die Arbeitslosenquote scheint eine feste Größe geworden sein. Um nun allen Bürgern ein würdevolles Leben zu gewährleisten, erscheint mir die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens als guter Lösungsweg. Ca. 1500€ für jeden Erwachsenen und 1000€ für jedes Kind.
Alle bestehenden Transferleistungen, Subventionen und Steuern einstellen und als einzige(!) Steuer eine hohe Konsumsteuer einführen. Eine deutliche Vereinfachung unseres komplizierten Finanzsystems erscheint mir zwingend erforderlich. Auch ginge mit dieser Veränderung ein deutlicher Bürokratieabbau, und damit eine Verwaltungskostenreduzierung, einher.

Nun ja, 1500 EUR für jeden Erwachsenen, 1000 EUR für jedes Kind – unabhängig wieviel oder ob gearbeitet wird. Klingt schon nach Kommunismus, oder? Vielleicht noch einen Ticken zu materialistisch ;-)

Ich kenne viele Leute in meinem Umfeld, die glücklich wären mit ihrem 40h-Job 1500 EUR brutto zu verdienen, von netto mal gar nicht zu sprechen. Vielleicht sollte man dort mit Korrekturen am System anfangen bevor man komplett unrealistische Ziele verfolgt, die aus meiner Sicht absolut keinen Mehrwert darstellen.


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Donnerstag, 19. Februar 2009

Kostenlos: Das Praxisbuch HDR-Fotografie

Nachdem ich die Woche schon mal seit ewiger Zeit ein wenig auf Fotopirsch war, kommt hier noch eine der seltenen “Fotomeldungen”:

Galileo Design bietet momentan “Das Praxisbuch HDR-Fotografie” kostenlos als eBook zum Download an. Wer es lieber konservativ auf Papier hätte, den macht Amazon glücklich. Vermutlich beruht die Aktion im Rahmen der OpenBook-Initiative auf dem Fakt, dass es im Mai 2009 eine Neuauflage geben soll.

Persönlich habe ich noch nie mit HDR experimentiert, aber Zeit wird’s …


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Ladezeiten für Webseiten ermitteln

imageMein Blog muckt ja ein bissel rum, lange Ladezeiten, fehlender Content etc. Sollte man mal untersuchen ;-)

Wer selber mal schauen will, wie sich die Ladezeiten der eigenen Seite verhalten, der kann dazu Googles Chrome benutzen.

Die Visualisierung ist wirklich gelungen und zeigt neben Fehlern auch die “Zeitfresser” auf.

Mal sehen, ob das hier auch hilft!


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Huawei auf dem Mobile World Congress 2009

Persönlich bin ich über den Namen Huawei zum ersten Mal auf der Vorgängerveranstaltung des MWC gestolpert, im Jahre 2003 noch im französischen Cannes.

Huawei beeindruckte zu jener Zeit schon mit einem für damalige Verhältnisse riesigem Stand und kolossaler Außenwerbung.

Aber was die Chinesen dieses Jahr in Barcelona abliefern, ist wohl durch die Konkurrenz nicht zu toppen:

Am Pavillon des Telekomausrüsters Huawei beeindruckt bereits die mit Teakholz ausgelegte Terrasse in der Größe eines halben Fußballfeldes. Beim Gang ins Innere des Gebäudes stockt manchem Besucher dann der Atem: Es öffnet sich ein riesiger, komplett in weiß gehaltener Saal. In der Mitte steht ein ebenfalls weißer Konzertflügel, flankiert von zwei geschwungenen Showtreppen, die jedem Fred-Astaire-Film zur Ehre gereichen würden. Bevölkert werden die Hallen von unzähligen Chinesen, die sich gleich des Besuchers annehmen. Was für ein Gegensatz zu dem an eine Höhle erinnernden Stand des Branchenführers Ericsson gleich nebenan in einer der alten Messehallen.

(Quelle: SZ)

Nicht kleckern sondern klotzen scheint das Motto zu sein. Und zu der Aussage von Herrn Caselitz: Ich habe schon den Eindruck, dass mein Arbeitgeber die Chinesen als ziemlich große Gefahr erkannt hat. Man muss sich nicht verstecken, aber unterschätzen darf man die (trotz allem recht neue) Konkurrenz keinesfalls.


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Mittwoch, 18. Februar 2009

Samsung CLX-3170 Firmware 1.00.01.31

Samsung CLX3170: aktuelle Firmware Ach Mensch, die Koreaner lassen sich nicht in die Karten blicken: Es gibt eine neue Firmware für mein Multifunktionsgerät. Allerdings keinerlei Information, was sich geändert hat.

Nun ja, zu hoch sollte man die Erwartungen wohl nicht stecken, schließlich handelt es sich um eine Versionsänderung, die sich an der fünften Nachkommastelle abspielt ;-)


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Die guten Seiten des Server-Logs

Da sucht jemand bei Google nach den Begriffen “moto gp sachsenring 2006” und klickt auf den (momentan) ersten Suchtreffer – die NT99-Bildergalerie.

Soweit so gut.

Er (?) landet auf der ersten Indexseite des Sachsenring 2006 Specials, klickt sich dann eine Seite weiter.

Und jetzt kommt’s.

Der oder die Suchende klickt nur auf ein einziges Bild bevor er/sie die Seite wieder verlässt – und zwar auf dieses hier!

Nun die Kontrollfrage an die geneigte Leserschaft: Hat dort Männlein oder Weiblein bei Google gesucht? ;-)

Sowas sieht man in den Zugriffstatistiken – ich wusste doch, dass die für was gut sind :D

(Anm. des Fotografen: Ich wurde damals von Stuff & Phil genötigt, dieses Bild zu schießen!)


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Dienstag, 17. Februar 2009

Simpson-Vorspann: Extended Version

Hier mal der neue, lange, einfach hinreißende, megatolle Vorspann der Simpsons:

Seufz. :-)

Ich komme nicht drum herum. Sowas muss ich einfach in meinem Blog veröffentlichen – auch wenn’s redundant ist!


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NSLU2: Upgrade von Debian Etch (4.0) auf Lenny (5.0)

Wahnsinn ist kein guter Berater. Erst recht nicht, wenn man so wahnsinnig ist wie ich und einfach ein neues Debian-Major Release auf eine eigentlich funktionierende NSLU2 installiert.
Deswegen zuerst der Disclaimer :-)

Never touch a running system!
Never touch a running system!
Never touch a running system!
So kurz nach Erscheinen sollte man übrigens nie ein Upgrade machen. Und ganz ohne Komplettbackup erst recht nicht.
Ich habe es trotzdem getan. Ich habe die noch frische Debian-Version 5.0, Codename: Lenny, auf die Slug gepackt.
Hier mein Bericht!

Zuerst der Beweis, das ich bisher die Version 4.0 (Debian Etch) auf dem System habe:
//NSLU2~# cat /etc/debian_version
4.0
Um das Upgrade zu ermöglichen, muss man dem Paketmanager die neuen Quellen mitteilen, als nächstes also die neue /etc/apt/sources.list:
//NSLU2~# cat /etc/apt/sources.list
deb http://ftp.de.debian.org/debian/ lenny main
deb-src http://ftp.de.debian.org/debian/ lenny main
deb http://security.debian.org/ lenny/updates main
deb-src http://security.debian.org/ lenny/updates main
Nach einem
//NSLU2~# aptitude update
sind die Paketquellen auf dem aktuellen Stand, nämlich Debian 5.0 – Lenny! Eventuell gibt es eine Fehlermeldung, zum Beispiel folgende ;-)
W: There is no public key available for the following key IDs: 
4D270D06F42584E6
W: Probieren Sie »apt-get update«, um diese Probleme zu korrigieren.
Der Hinweis mit apt-get update ist nett gemeint vom Lenny, aber er hilft natürlich nicht. Hier fehlt ganz einfach das aktuelle Schlüsselpaket und am besten gleich eine neue aptitude-Version. Also holen wir uns beides bevor wir weitermachen:
//NSLU2~# aptitude install debian-archive-keyring
...
//NSLU2~# aptitude install aptitude
So, jetzt kann der eigentliche Spaß losgehen.
//NSLU2~# aptitude dist-upgrade
Das kann und wird eine Weile dauern, bei mir waren über 240 MB an neuen Dateien zu laden, eh' die dann alle entpackt und installiert sind, ist schnell mal eine Stunde oder mehr weg. Zwischendurch kommen relativ viele Rückfragen, ob Konfigurationsdateien überschrieben werden sollen oder nicht. Da ist jeweils eine Fallentscheidung zu treffen, insgesamt sollte man die Ausgaben beim Upgrade gut im Auge behalten, sie geben Hinweise, wo spätere Probleme herkommen könnten.
Am Ende der Prozedur wird der neue Kernel geflasht, dann könnte man neu booten. Ich habe aber vorher noch ein paar Autostartskripte auskonfiguriert, so wollte Lenny nach dem Upgrade unbedingt X11-common starten, das ist keine so gute Idee auf der Slug.
Zum Konfigurieren kann man übrigens das Tool “rcconf” benutzten, wenn’s nicht schon drauf ist, einfach schnell mit “aptitude” installieren.
Ein “reboot” wird dann zeigen, ob die NSLU2 das Procedere überlebt hat.
Nach Minuten des Wartens hat eure NSLU2 hoffentlich neu gebootet. Nicht gleich in Panik verfallen, wenn der Reboot nach 2 oder 3 Minuten noch nicht abgeschlossen ist: Falls ihr vorher schon sehr lange nicht neu gestartet habt, dann schlägt eventuell der Filesystem Check (fsck) zu – und das kann dauern: bei mir bis zu einer Stunde. Falls die Slug nach 1h immer noch nicht reagiert, dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt für den nächsten Schritt: PANIK!!!

Ich hoffe, ihr habt vorher brav ein Backup gemacht und wisst wie ihr dieses (und den alten Kernel) wieder einspielt. (Anm. des Autors: Zu dem Thema will ich schon seit Herbst 2007 ein Tutorial schreiben, habe aber bisher noch keine vollends vertrauenswürdige Methode gefunden!).
Für diejenigen unter euch, deren NSLU2 noch lebt, hier mal eine Aufstellung der Probleme, die ich bisher bemerkt habe:
  • lighthttpd
    Beim Upgrade wurde ein Modul (auth) umbenannt, das führt dazu, dass lighty einen Parser-Fehler beim Lesen der Konfig wirft und somit nicht startet.
    Korrektur: Mittels lighty-disable-module/lighty-enable-module das auth-Modul erst de- und dann wieder aktivieren. lighty neu starten.
  • openVPN
    Mein openVPN wird zusätzlich zum Schlüssel mit einem Username/Passwort über die Funktion “auth-user-pass-verify” geschützt, die ein selbstgeschriebenes Bash-Skript aufruft. Die Abfrage von Username/Passwort klappt, die Autorisierung per “via-env” nicht mehr.
    Korrektur: Es gibt einen neuen Parameter, der in die server.conf hinein muss:
    script-security 3 (Die 3 bedeutet, dass externe Skripte aufgerufen werden dürfen UND dass das Passwort an diese Skripte übergeben werden darf.)
  • sitecopy
    Wurde überschrieben, ich musste “meine” Version neu compilieren und installieren. Siehe sitecopy.
  • Heartbeat LEDs
    Die NSLU2 simuliert mit der obersten Status-LED einen Herzschlag, der unter Last schneller ist. Nettes Gimmick, das nach dem Upgrade anscheinend verschwunden ist. Statement von der Mailing-Liste: Das Feature ist entfernt worden, da der neue Kernel auf das generische LED-System zurückreift. Anscheinend nicht zu Ende gedacht.
  • Samba
    Das letzte Thema der bisher entdeckten Problemchen hat nicht direkt etwas mit dem Upgrade zu tun und ist mir bisher immer durch die Lappen gegangen. Ich nutze eine Handvoll selbst geschriebener Skripte zum Backup von Daten (MP3s, Fotos). Dazu wird u.a. ein Windows-Verzeichnis an die Slug mit CIFS gemountet und dann Dateien per rsync abgeglichen. Da ich die Fehlerausgabe in den cronjobs immer schön unterdrücke, ist mir nie aufgefallen, dass Dateien mit Umlauten gar nicht kopiert wurden. Das lag daran, dass der mount-Befehl nicht die Codepage als Option bekommen hat. Dadurch konnte Debian nix mit den wirren Zeichen auf der Windowsbox anfangen und konnte auch keine umlautbehafteten Dateien im Windows-Verzeichnis erstellen. Ist zwar jetzt korrigiert, aber bin mir nicht sicher, ob nicht doch noch schräge Zeichen zum Kollaps führen:-(
    Hier zur Erinnerung mal mein jetziger (funktionierender) Mount-Befehl:
mount -t cifs -o rw,username=USER,password=PW,iocharset=iso8859-1,codepage=cp850 $MOUNTREMOTE $MOUNTLOCAL
Nochmal die ernst gemeinte Warnung – ich kann das Upgrade nicht guten Gewissens empfehlen! Die Wahrscheinlichkeit, dass man sich seine NSLU2 zerschießt ist nicht gering und erste Meldungen diesbezüglich gab es auch auf der Mailingliste.
//NSLU2~# cat /etc/debian_version
5.0
Aber was wäre das Leben ohne Risiko? :D

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Gut geschrieben!

Ick geh zum Arbeitsamt! ;-)

Die gleichen Fragen, die ich mir auch immer gestellt habe. Nur besser formuliert!

Lesenswert!


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Montag, 16. Februar 2009

Blogger-Hacks: Blog-Links als QR-Code anzeigen

Die Berliner Sparkasse fährt momentan eine große Werbekampagne für ihr neues Kontogebührenmodell. So weit, so gut.
Aber was kann man auf den zahlreichen Plakaten in der Stadt noch sehen? Einen QR-Code.
Ich hatte ja hier schon mal kurz etwas darüber geschrieben: Es geht um diese netten Schwarz/Weiß-Codes, die mittels geeigneter Software ihren Inhalt (Text, Links, etc.) preisgeben.
Diese Software ist in Form des “Barcodescanners” auf den meisten Nokia-Geräten mit Symbian S60 schon vorinstalliert. Im alten Blog-Layout hatte ich einen statischen Code in der rechten Seitenleiste, der auf die Homepage verwies. Nachdem die Geschichte mit den quadratischen Barcodes aber anscheinend langsam massentauglich wird (siehe oben oder auch die Codes in der WELT kompakt :-) ), habe ich hier pro Blog-Artikel einen eigenen Code installiert, der unter dem jeweiligen Artikel abrufbar ist.
Wenn ihr wissen wollt, wie das geht, lest einfach weiter …

Zur Erzeugung der QR-Codes benutze ich den entsprechenden Webservice der Schweizer Firma Kaywa, die auch ein kostenloses Programm zum Lesen der Barcodes zur Verfügung stellt, den Kaywa Reader.
Jedenfalls kann man auf der Homepage von Kaywa auch QR-Codes generieren und diese Möglichkeit habe ich in meinem Blogger-Template folgendermaßen eingebunden:

<!-- QR-Codes --> 
<span class='post-qrcode'>
           <a expr:href='&quot;http://qrcode.kaywa.com/img.php?s=7&amp;d=&quot; + data:post.url' target='qrcode'>QR-Code</a>
</span>
<br/>

Die CSS-Klasse “post-qrcode” habe ich natürlich vorher definiert, am besten ihr kopiert einfach eine, die dem Design ähnlich ist, das ihr mit dem Link haben wollt – bei mir waren es eben die Links unter dem Posting (post-footer-line).
Hier mal meine CSS-Deklaration:
.post-qrcode { 
        background:url(http://link.zum.Icon) no-repeat;
        margin:0;
        padding:0 0 0 18px;
}
Dann die Stelle im Quellcode suchen, an der die Links wie Kommentare etc. definiert werden, bei mir beginnt sie mit:
<p class='post-footer-line post-footer-line-1'>
Dort dann den Quellcode von ganz oben hineinkopieren und das Ganze ausprobieren. Eine 100%ig sichere Anleitung kann ich hier leider nicht veröffentlichen, da die finale Platzierung davon abhängt, wo ihr die Links einblenden wollt. Es gibt diverse Möglichkeiten und jedes Blogger-Template hat so seine Eigenheiten.

Aber wer im Blogger-Quellcode rumfummelt, der hat sicherlich ein laienhaftes Grundwissen und wird’s schon hinbekommen :D

Trotzdem: Bei Fragen fragen!

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Mobile World Congress 2009

Heute beginnt in Barcelona der Mobile World Congress, die wohl bedeutendste Messe der Mobilfunkbranche. Trotz wirtschaftlicher Schwäche treffen sich die Großen und Kleinen und präsentieren Trends und Neuheiten.

Mobile Datendienste, LTE und die übernächste Handy-Generation – jedes Jahr das Gleiche ;-)

Wäre trotzdem gern da, um mal ein bissel bei der Konkurrenz zu schnüffeln – ich denke, die Messe ist immer noch sehr technologielastig. Eine Antwort auf die ewige Frage nach der Killerapplikation, die die ganzen netten, schnellen und mobilen Zugangswege auch ausnutzt, wird es sicherlich auch dieses Jahr nicht geben :-)

Übrigens wird kräftig vom und über den MWC getwittert: http://hashtags.org/tag/MWC

Auch ein Weg, um auf dem Laufenden zu bleiben …

Vielleicht gibt’s ja auch noch ein paar Neuigkeiten zum Nokia N97, das hört sich vom Funktionsumfang nach meinem nächsten Handy an. :-)

(Wobei Sony Ericssons Konzeptstudie Idou ja auch nicht zu verachten ist! Aber wer weiß, was davon schlussendlich überhaupt realisiert wird. Der MegaPixel-Wahn der Fotoindustrie scheint jedenfalls auch auf die Handy-Hersteller überzuspringen. Ich frage mich jetzt schon, wozu ich am N95 5 MegaPixel brauche, wenn ich keinen optischen Zoom habe?)


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Sonntag, 15. Februar 2009

Ups: Blog zerstört?

Habe gestern über eine Änderung der Einstellungen in Blogger mein Blog abgewürgt und das gerade eben erst gemerkt: Der Aufruf einzelner Seiten hat weiterhin funktioniert, aber wenn man direkt auf www.knecht-ruprecht.info zugegriffen hat, hat man keinen Artikel gesehen – nur die Sidebars.

Naja, kann mal passieren.

Sorry erstmal ;-)

Ist wieder berichtigt.

Hoffe ich …


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Samstag, 14. Februar 2009

Blogger-Hacks: Links mit Icons kennzeichnen

Erstmal etwas Generelles: Artikel mit der Überschrift “Blogger-Hacks” sind nicht Hacks im eigentlichen Sinne, sondern sie beschreiben Tipps und Tricks, die ich im Layout, CSS oder beim Handling im Zusammenhang mit dieser Homepage anwende.
Diesmal geht es darum, wie man Links auf bestimmte Webseiten mit einem eindeutigen Icon versehen kann, so dass der Leser schon vorher sieht, wohin ihn der Klick wohl führen könnte.
Zum Beispiel verlinke ich für Begriffserklärungen relativ oft Wikipedia in meinen Artikeln und genau das soll dem “Klicker” vorher klar sein ;-) Dafür gibt’s ab jetzt die nette Wikipedia-Weltkugel vor einem solchen Link.
Eine Weltkugel für Wikipedia!
Und wenn ihr wissen wollt, wie das (links hellrot gekennzeichnet) mit wenig Aufwand und vollautomatisiert erfolgt, dann lest weiter …


Also, wie angedeutet ist der “Trick” nicht sonderlich schwer – letztendlich geht es darum, mittels CSS ein spezielles Layout zu definieren, das genau für Wikipedia (oder eben andere Links) zur Anwendung kommt. Und das Ganze soll ohne händische Zuweisung der CSS-Klasse erfolgen.
CSS bei Blogger bedeutet, wir müssen an das HTML/CSS-Template ‘ran. Wer nicht weiß, wie das geht, kann nochmal den Tipps im ersten Drittel dieses Artikels folgen. Bitte auch den Hinweis mit dem Backup beachten – bevor (!) man etwas ändert.
Das Blogger-Template ist im Normalfall so aufgebaut, dass zu Beginn ein großer Blog mit Variablendeklarationen für Farben etc. kommt und danach beginnt eigentlich gleich der CSS-Abschnitt, in dem für einzelne HTML-Elemente das “Aussehen” festgelegt wird.
Unter anderem sollte man dort auch Deklarationen für Links finden, die innerhalb von HTML mit einen <a … gekennzeichnet werden.
In meinem Template (das zugegebenermaßen nicht ganz Blogger-Standard ist) sieht das so aus:

a { 
color: $mainLinkColor;
text-decoration:none;
}
a:hover {
text-decoration: underline;
color: $mainHoverLinkColor;
}

Zuerst also die Definiton für einen Link, darunter für einen Link, der gerade mit der Maus “berührt” wird (hover). Hier passt mein Wikipedia-Hack doch gut rein:

a { 
color: $mainLinkColor;
text-decoration:none;
}
a[href *="wikipedia"] {
    padding-left: 20px;
    background: transparent url(
http://link.zum.Bild) no-repeat top left;
}

a:hover {
text-decoration: underline;
color: $mainHoverLinkColor;
}

Der rote Teil ist also neu. Was aber macht er?

“a” weißt genau wie oben drüber darauf hin, dass ein Link-Element gestaltet werden soll. Der Teil in den eckigen Klammern legt fest, dass dieses Layout für einen Link nur dann zutrifft, wenn sich im href-Teil der URL-Deklaration der Begriff “wikipedia” befindet. Das ist natürlich bei allen URLs gegeben, die zur Wikipedia zeigen und stellt genau die Logik dar, die wir benötigen ;-)

Die beiden folgenden Zeilen sagen aus, dass der Link-Text 20 Pixel nach rechts versetzt wird (um Platz für das Icon zu schaffen) und dass der Hintergrund (das Icon als Bild) definiert wird, der sich nicht wiederholt (no-repeat) und oben links (top left) eingeblendet wird.

Der “Link.zum.Bild” muss natürlich zu einem Bild zeigen, am besten ein PNG oder GIF mit transparentem Hintergrund, damit kein unschöner Rand entsteht. Ich habe hier gute Erfahrungen mit einer Größe von 16px * 16px gemacht und bei mir kommt (wie oben erwähnt) eine verkleinerte Version des Wikipedia-Logos zum Einsatz.

Das ist es schon. Vorschau. Speichern. Testen. :D

Wenn man wie ich den Windows Live Writer zum Bloggen einsetzt, kann man das Ergebnis sogar in Echtzeit bewundern. Dazu erst das “Design aktualisieren” – den Punkt erreicht man im Menü “Ansicht”. Zumindest in der gerade aktuellen WLW-Beta. Das sorgt dafür, dass auch der WLW sich das neue Layout einliest und alle referenzierten Bilder lokal zwischenspeichert.

Da der WLW offensichtliche Internetadressen auch gleich beim Tippen in Links umwandelt, sieht es dann so aus wie im folgenden Filmchen:

Gar nicht so schlecht, oder?

Das Prinzip ist übrigens beliebig erweiterbar: Den CSS-Abschnitt kopieren, in die eckigen Klammern ein neues Schlüsselwort eintragen (z.B. Google, Youtube oder der eigene Blog, um interne Links zu kennzeichnen – was immer ihr wollt), ein passendes Bild/Icon auswählen – und fertig.

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Freitag, 13. Februar 2009

Hotmail vs. GMail

Es sieht so aus als gäbe sich Microsoft noch nicht geschlagen: Der mobile Markt für Email soll wohl doch nicht allein von Google dominiert werden und man kam wohl bei MS auch zu der Erkenntnis, dass nicht jeder eine zusätzliche Applikation oder ‘ne verkappte WAP-Oberfläche auf seinem Handy haben will, um seine Emails zu lesen.

GMail bietet schon sehr, sehr lange POP3-Zugriff an und hatte im letzten (oder sogar vorletzten?) Jahr mit IMAP das bessere Email-Protokoll nachgerüstet. So kann man von jedem halbwegs modernem Handy über den eingebauten Emailclient auf seine Mails zugreifen.

Zusätzlich gibt es noch das “Google Mail für Handy” – wenn man es denn braucht.

Der Wettbewerber Hotmail (jetzt: Windows Live Hotmail) von Microsoft war lange Zeit auf proprietäre Zugangswege angewiesen, sei es der merkwürdige Outlook Connector oder der Zugang über die xHTML-Oberfläche von mobile.live.com – aber jetzt ändert sich alles :-)

Man bietet in mehreren Ländern POP3-Zugänge an, hier mal die Settings:

  • POP3 Server: pop3.live.com
  • Port: 995
  • SSL: ja
  • Benutzername: die Windows Live ID, z.B. yourname@hotmail.com
  • Passwort: naja, das Passwort eben
  • SMTP Server: smtp.live.com
  • Port: 25 oder 587
  • Authentication: ja (gleicher Benutzername und Passwort wie bei POP3)
  • TLS/SSL: ja

Wenn man sich anschaut, wieviel Energie Microsoft momentan in alles steckt, was dort den Namen “Live” trägt, dann darf man sicherlich gespannt sein, was demnächst so für Neuerungen kommen werden …


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Donnerstag, 12. Februar 2009

Gadget der Woche

(via Ein Zyniker schreibt …)

Mit knapp 1600$ doch etwas über meinem persönlichen Preislimit für die nächste Tastatur – aber lecker isses trotzdem ;-)


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Zeichen und Wunder

Der noch so junge Tag hat nach einem Blick in meine Mailbox eine unerwartete Wendung erhalten:

Hi, Mario Ruprecht (upd8r).

Harald Schmidt (BonitoTV) is now following your updates on Twitter.

Check out Harald Schmidt's profile here:
http://twitter.com/BonitoTV

Best,
Twitter

Ich denke, Herr Schmidt hat sicherlich über ARD-interne Kanäle erfahren und weiß zu würdigen, dass ich just gestern abend meine GEZ-Gebühren in das Fernsehprogramm des RBB investiert habe. Was zugegebenermaßen eher selten vorkommt, der RBB ist nämlich ziemlich weit hinten auf der Fernbedienung. ;-)

Und diese Investition tätigte ich, obwohl unser Brandenburger Ministerpräsident ihm (dem Fernsehprogramm des RBBs, nicht Harald Schmidt!) Parteilichkeit zu Gunsten Berlins vorwirft.

Kann man das noch steigern? Heute, meine ich?


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Mittwoch, 11. Februar 2009

Symbian: Google Sync für Nokia N- und E-Serie einrichten

Nachdem Google seinen Dienst “Google Sync” (Beta) diese Woche schon für iPhone und Windows Mobile vorgelegt hat, gibt es nun auch Neuigkeiten in Bezug auf Telefone mit Symbian S60 als Betriebssystem: Google Sync für S60. Man kann jetzt seine Kontakte per SyncML mit GMail synchronisieren ;-) Immerhin ein Anfang!

Da die Einrichtung nicht ganz selbsterklärend ist, hier mal die Anleitung basierend auf meinem N95 8GB, so ähnlich sollte es auch auf allen anderen aktuellen Geräten der N- und E-Serie funktionieren …

Google Sync für Symbian S60, Teil 1 Zuerst öffnet man seine Kontakte und geht in das Optionsmenü, das man über den linken Softkey erreichen kann. Relativ am Ende der Liste erreicht man den Unterpunkt “Synchronisation”. Hier wählt man dann “Einstellungen”.

Auf dem folgenden Bildschirm kann man jetzt die schon eingerichteten ProfileGoogle Sync für Symbian S60, Teil 2 für SyncML sehen, bei mir ist bisher als einziges der Eintrag für die “PC Suite” vorhanden. Wir benötigen jetzt aber ein neues Synchronisationsprofil, das wir wiederum über den linken Softkey anlegen können. Die Rückfrage, ob wir die “Werte von Profil ‘XYZ’ kopieren" wollen,  wird durch uns verneint.

Google Sync für Symbian S60, Teil 3Google Sync für Symbian S60, Teil 1Google Sync für Symbian S60, Teil 4 Im nächsten Schritt geben wir dem Profil einen eindeutigen Namen, danach klicken wir auf den Punkt “Programme”, indem man festlegen kann, welche Informationen mit Google abgeglichen werden sollen. Da bisher nur die Kontakte funktionieren, tragen wir auch nur dort etwas ein und lassen alles andere wie es ist.

Mittels rechtem Softkey “Zurück” werden die Einstellungen dann gespeichert.

Als nächstes gilt es, die Verbindungseinstellungen zu definieren.Google Sync für Symbian S60, Teil 5 Ein Klick auf den  gleichnamigen Menüpunkt bringt uns weiter in die Tiefen von S60.

  • Serverversion: 1.2
  • Server-ID: Google (großes G)
  • Datenträger: Internet
  • Zugangspunkt: Immer fragen (oder man legt einen fest, bei mir Psiloc Connect)
  • Serveradresse: https://m.google.com/syncml (nicht das “s” bei https vergessen"!)
  • Port: 443 (https eben ;-))
  • Benutzername: Dein Google-Account (also bei mir mario.ruprecht@googlemail.com)
  • Passwort: naja, ist offensichtlich, oder?
  • die restlichen Dinge am besten nicht verändern

Google Sync für Symbian S60, Teil 6 Google Sync für Symbian S60, Teil 7 Zum Abschluss über die “Zurück”-Taste die Eingaben speichern. Jetzt kann man den Abgleich mit Google ausprobieren, indem man das neue Profil mit dem Befehl “Synchronisieren” startet. Über WLAN dauern meine 457 GMail nach dem Syncen Kontakte nur ein paar Sekunden, bis sie bei GMail angekommen sind. Der Vorgang funktioniert großartig, selbst die Kontaktbilder werden ordentlich übertragen.

Ich denke, es ist nur eine Frage der Zeit bis weitere Elemente (Kalender etc.) synchronisiert werden können.

Noch ein Hinweis: Wer Google nur als Backup nutzt (so wie ich), der hat eventuell ein Problem, da Google nur eine Zwei-Wege-Synchronisation unterstützt – man muss bei einem Abgleich also immer damit rechnen, das man Daten-Dopplungen erhält, zumindest, wenn man weiterhin mit Outlook oder PC Suite abgleicht. Ich habe da schon gaaaaaaaaaanz schlecht Erfahrungen gemacht, die sicherste Methode ist der Abgleich mit nur EINER Gegenstelle!


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Erstes Twitter-Fazit

Mein persönliches Fazit nach den ersten paar Tagen des Zwitscherns?

Das Thema hat das Potential, eine Menge Zeit zu fressen. Man muss erstmal seinen Weg zwischen den ganzen Vögeln finden – ein Twitter-Client ist neben MSN, ICQ, Skype, Telefon, Email ein weiter Weg, “ständig” erreichbar zu sein. Zudem wird man eindeutig dazu verleitet, mehr über sich Preis zu geben als man vielleicht sollte – und gerade das ist ein zweischneidiges Schwert. Ich kann mich kaum auf der einen Seite über Vorratsdatenspeicherung und Totalüberwachung aufregen und dann auf der anderen Seite mehr offenbaren, als Hrn. Schäuble vermutlich interessiert. Eine clever gestaltete Suchmaschine für Twitter muss der Traum unseres Innenministeriums sein ;-)

Einen wesentlichen Unterschied sollte man bei dieser Diskussion aber nicht unbetrachtet lassen: Bei Twitter hat man es immer noch selbst in der Hand, was man wann und wo sagt und man ist sich bewusst darüber (oder sollte es zumindest sein), dass sich diese 140 Zeichen vermutlich auf ewig irgendwo im Internet manifestieren werden. Bei Vorratsdatenspeicherung & Co. habe ich aber genau diesen Handlungsspielraum (also wer liest das und welche Informationen hat er/sie/es über mich?) nicht mehr. Potentiell ist jeder deutsche Bürger erstmal verdächtig – wir haben es weit gebracht in den Jahrzehnten nach der letzten Diktatur in Deutschland. :-(

Bisher habe ich Twitter primär dabei schätzen gelernt, dass es mir News aktiv zuliefert – eine Alternative zu RSS.

So folge ich zum Beispiel “Spiegel Online”, die verschiedene Twitter-Feeds haben, hier mal der für Eilmeldungen. Und dann das hier: mein Lieblingskunde hat ebenfalls Twitter für sich entdeckt: VodafoneNews@Twitter (via Scholly).

Viele Software- und Internetfirmen nutzen den Service ebenfalls, so gibt es was vom Windows Live Team, Blogger oder Miranda.

Harald Schmidt twittert, Fernsehsender wie Pro Sieben, Computermedien wie Golem oder Computerwoche usw. usf.

Also denkbar viel Lesestoff …

Und für diejenigen, die selbst mal was schreiben, hier eine sehr übersichtliche Zusammenfassung der Twitter-Befehle.

Verfolgt mich :-)


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Dienstag, 10. Februar 2009

Symbian: Zugangspunkt für JAVA Apps definieren

Seitdem ich auf meinen Nokia N95 8GB (Symbian S60 als Betriebssystem) auch ein paar JAVA-Anwendungen einsetze, die eine Internetverbindung benötige, nervt mich das ständige Klicken und manuelle Auswählen des APNs (Zugangspunkt). In vielen Symbian-Programmen kann man das ja voreinstellen und wenn man dann noch eine Software wie Psiloc Connect einsetzt, hat man dort keine nervigen Abfragen mehr.

Standardzugangspunkt für JAVA-Anwendungen unter Symbian festlegen

Ich beschreibe hier mal kurz, wie man sich in Bezug auf diesen Mangel das Leben mit JAVA-Programmen auf dem S60-Telefon trotzdem etwas vereinfachen kann.

Man kann für jede einzelne JAVA-Applikation, die auf dem Handy installiert ist, eine Menge “Sicherheitseinstellungen” beeinflussen. Dazu muss man den Programm-Manager von Symbian öffnen, bis zum eigentlichen Programm scrollen (in meinem Beispiel Twibble) und den Joystick-Button drücken und im Anschluss den “Öffnen”-Dialog bestätigen (aus meiner Sicht sehr ungünstig benannt – ich dachte erst, man startet damit das Programm!).

Symbian Programm-Manager

Eigenschaften der JAVA-Anwendung öffnen

Übersicht der Eigenschaften

Zugangspunkt auswählen

Abfragen minimieren

Wie auf den Bildern zu erkennen ist, kann man im folgenden Menü unter dem Punkt “Std.-Zugangspunkt” jetzt einen vordefinierten Zugangspunkt festlegen. Flexibilität in Bezug auf die Verbindung erreicht man weiterhin über das o.g. Psiloc Connect, ansonsten wird sich die JAVA-Anwendung ab jetzt immer ohne Rückfrage über den angegebenen APN mit dem Internet verbinden.

Optional kann man im Anschluss auch die Erlaubnis im Bereich “Verbindungen” auf “Immer erlaubt” setzen. Am Ende führen diese Einstellungen dazu, dass beim Start von Twibble (oder eben “eurer” Anwendung") nur noch ein Frage gestellt wird:

Netznutzung durch Progamm XYZ z. Send. o. Empf. erlauben?

 

Dieses Zugeständnis muss man anscheinend machen, ich habe es jedenfalls nicht geschafft, die Frage abzustellen (es gibt dafür keinen Punkt “Immer erlauben”), immerhin taucht sie pro Programmstart nur ein einziges Mal auf.

Insgesamt etwas mehr Komfort als zuvor und mindestens ein Klick weniger als sonst ;-)


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Montag, 9. Februar 2009

Nette ist Schuld!

Oh Mann, die Trauer im Hause Ruprecht ist groß.

Aber Nette ist selbst Schuld, wenn sie nicht genug von dem Zeug trinkt :D

Sehr geehrter Herr Ruprecht,

vielen Dank für Ihre freundliche Anfrage.

Wir freuen uns über Ihr Interesse an unseren Tees.

Leider müssen wir Ihnen mitteilen,  dass wir den Artikel Teehaus Kräuter-Orange aufgrund zu geringer Nachfrage seit einiger Zeit aus dem Sortiment genommen haben.

Vielleicht sind noch Restbestände im Handel erhältlich, allerdings entzieht es sich unserer Kenntnis, in welchen Märkten ggf. noch Ware vorrätig ist.

Nur zur Information:
Ein Direktbezug über uns ist generell nicht möglich und wir verfügen über keine Restbestände des Teehaus Kräuter-Orange Tees in Düsseldorf.

Wir bedauern sehr, Ihnen keinen günstigeren Bescheid geben zu können und verbleiben

Mit freundlichen Grüssen aus Düsseldorf


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Blogger-Hacks: Blog und Twitter per Email aktualisieren

Der Web2.0-süchtige Mensch will sicherlich auch auf Reisen (und sei es nur auf der fast täglichen Fahrt zwischen Wohnort Strausberg und Arbeitsort Berlin) seinen Blog oder seinen Twitter-Account aktuell halten.

Für beides gibt es diverse Tools, die man dafür benutzen könnte. Einige verlangen einen PC, andere laufen auch auf dem Handy (siehe z.B. mein Twitter-Client fürs N95: Twibble Mobile).

Heute geht’s aber mal um eine sehr einfache Methode, die keine sonderlichen technischen Workarounds erfordert:

Update per Email!

Ein Emailclient ist faktisch auf jedem Handy zu finden und ist schnell konfiguriert. Und mehr braucht man auch nicht ;-)

Das Prinzip ist einfach: Man schickt eine Mail an eine bestimmt (persönliche und geheime!) Emailadresse und der Inhalt der Mail wird bei Twitter respektive Blogger veröffentlicht.

Und so geht’s …

Twitter

Für Twitter benutzt man am besten den kostenlosen Service von Twittermail.com. Hier kann man sich mit seinem Twitternamen und seinem Passwort registrieren und bekommt im Anschluss eine Emailadresse, die man sich a) gut speichern sollte und b) nicht weitergibt. Denn jede Email an just diese Adresse wird als Tweet unter Deinem Twitter-Account veröffentlicht.

Es gibt ein paar sehr überschaubare Einstellungen, die selbsterklärend sein sollten. So kann man z.B. Betreff und/oder Text als Tweet verwenden …

Blogger

Blogger per Email aktualisieren Bei Blogger kann man gleiches erreichen, indem man sich in seinem Dashboard anmeldet und dann in die Einstellungen des Blogs geht. Dort gibt es den Unterpunkt “E-Mail”, hier kann man dann eine eigene Emailadresse definieren. Genauer gesagt ist ein Teil der Adresse vorgegeben und man hat in der Eingabebox die Möglichkeit, ein paar kryptische Zeichen hinzuzufügen. “Kryptisch” deswegen, weil die Warnung für oben auch hier gilt – je nach Einstellung erscheint an dieser Adresse empfangene Post sofort als Beitrag im eigenen Blog. Viagra-Werbung wollen dort aber wohl die wenigsten haben …

Die Überschrift der Email wird zur Überschrift des Blog-Eintrags, der Text der Mail zum Inhalt, selbst Bilder bis 10MB kann man anhängen und HTML-Formatierung wird größtenteils übernommen – also auch URLs und Textformatierungen. Ein Nachteil soll allerdings nicht verschwiegen werden: Es gibt keinen Weg, Tags (Kategorien) zu vergeben. Das muss man also im Nachgang an einem PC glatt ziehen, wenn man seine Beiträge ordentlich kategorisiert.

Fazit: Für ein schnelles Update zwischendurch sind beide Varianten einen Blick wert, erst recht wenn man keinen Client zur Verfügung hat!


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140 Zeichen oder weniger …

Das zeichnet wohl Twitter aus: Kommunikation mit wenig Zeichen, Internet-SMS sozusagen ;-)

Wie der geneigte Leser in der rechten Seitenleiste erkennen kann, habe ich mir auch einen Account besorgt und gehöre nun offiziell zur Twitter-Gemeinschaft.

Da ich mit Twibble auch einen vernünftigen Handy-Client gefunden habe, sollte das regelmäßige “Zwitschern” ja eigentlich kein Problem darstellen. So ganz sicher bin ich mir noch nicht, wie mein Twitter-Nutzerverhalten sich entwickeln wird, aber wenn ich mal weniger als 140 141 Zeichen zu sagen habe, dann ist Twitter vermutlich keine schlechte Wahl. Und wenn man unterwegs ist, ist es sicherlich auch eine Methode, die Leser auf dem Laufenden zu halten! Vielleicht nicht ganz so detailliert wie Holli, denke ich ;-)


By TwitterButtons.com
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Sonntag, 8. Februar 2009

Die Amis …

… haben ja geiles Zeuch, um ihre Kinder beim Zahnarzt ruhig zu stellen :D

Also so ist Jule noch nie vom Kiefernorthopäden wiedergekommen …

Naja, besser is’ auch!


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Samstag, 7. Februar 2009

Nokia N78 zu gewinnen – smabo.de

Virales Marketing schlägt weiter um sich, so dass der Symbian Mobile Blog ein N78 verlost.

Haben will :-)

Übrigens auch ohne Gewinnspiel lesenswert …


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Der seltsame Fall des Benjamin Button

Nette und ich waren gestern seit gefühlten mehreren Jahrhunderten mal wieder im Kino und ich muss sagen, es hat sich gelohnt.

Wir haben die Entscheidung, welchen Film wir schauen, bis vor die Kinokasse verschoben und haben dann “Der seltsame Fall des Benajmin Button” gewählt.

Und es nicht bereut. :D

Der Film (mit Pause gute 3h) ist ein großes Gefühlsepos mit einem exzellenten Brad Pitt in der Hauptrolle, der ebenso herausragend schauspielert wie in seiner früheren Zusammenarbeit mit dem Regisseur David Fincher: “Fight Club” und “Sieben”.

Ich würde Benjamin Button in eine Reihe mit den großen Lebensgeschichten des Kinos wie “Forrest Gump” oder “Garp und wie er die Welt sah” einordnen, allerdings nimmt sich der Film ernster als die letzteren beiden – so dass die Momente zum Schmunzeln rar gesät sind. Bei Button geht es fast 3h am Stück um das Thema “Verlust” – in vielfältigen Varianten inszeniert und fängt schon mit Benjamins Geburt an. Damit muss Mann/Frau erst einmal klarkommen, das Schluchzen in Kino nahm demzufolge im letzten Drittel auch deutlich zu ;-)

Fazit

Ein toller Film mit viel Gefühl, ohne kitschig zu wirken. Eine phantastische Story, durch Erzählung getragen. Ein würdiger Oscar-Kandidat.


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Freitag, 6. Februar 2009

Trigami bei Knecht Ruprecht – Ja oder Nein?

Wer selbst bloggt oder regelmäßig in Blogs liest, der stolpert früher oder später über Trigami.

Was ist Trigami?

Aus meiner Sicht, eine Firma, die Blogger dafür bezahlt, dass diese Beiträge über ein bestimmtes, vorgegebenes Thema verfassen und im Blog veröffentlichen. Diese Artikel/Bewertungen/Tests/Meinungsäußerungen werden dann bezahlt.

Die Randbedingungen, unter denen man solch einen Artikel publizieren muss (Backlink zu Trigami, eindeutige Kennzeichnung etc.) sind alle auf der Homepage nachzulesen – aber viel interessanter ist doch wohl die Frage: Verkauft man sich damit oder nicht?

Im Rest des Artikels geht’s um Pro und Contra, was aber meint ihr?

Diese Frage hat die deutschsprachige Blogosphäre schon 2007 ziemlich heftig beschäftigt und es gibt Verfechter auf beiden Seiten. Mal ein paar Argumente (sind nicht zwangsläufig meine):

pro

  • Man kann auf relativ einfache Art und Weise mit dem Blog Geld verdienen.
  • Man ist in dem, was man schreibt, nicht eingeschränkt – darf also auch offen kritisieren, solange es keine Unwahrheiten sind.
  • Man kann “Aufträge” ablehnen.
  • Man schreibt sowieso, warum dann dabei nicht kassieren?

contra

  • Man verkauft sich, weil man über Themen berichtet, die man ohne Bezahlung vielleicht gar nicht aufgreifen würde.
  • Angeblich bestraft Google Trigami-Seiten indem man einen geringeren PageRank bekommt. (Anm. des Autors: kleiner als 2? :D)
  • Es ist allgemein verpönt, für Geld zu schreiben.

Ich bin mir noch extrem unschlüssig – hat jemand hier Erfahrung mit Trigami? Ich will aber keine weitere Grundsatzdiskussion vom Zaun brechen, davon gibt’s schon genug im Internet.

Angemeldet bin ich jedenfalls und meinen ersten “Auftrag” habe ich erstmal abgelehnt, da ich vorher diese Grundsatzentscheidung treffen möchte.

P.S. Ich will nicht unerwähnt lassen, dass die Trigami-Links oben meinen Referrer enthalten. ;-)

 


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Battlefield-Spiele in 2009?

Hier geht’s um Krieg, um den virtuellen. Zum Glück. ;-)

Wie Golem berichtet, wird es dieses Jahr drei Spiele mit dem Begriff “Battlefield” im Namen geben.

Battlefield Heroes hatte ich ja schon mal vor ziemlich genau einem Jahr erwähnt (und es ist immer noch nicht erschienen). Nicht so mein Fall, zu comiclastig, zu wenig strategisch.

Bad Company 2 ist der Nachfolger der Battlefield-Konsolenvariante für XBox 360 und PS3. BF ohne Maus? Geht ja gar nicht …

Was bleibt also für den ambitionierten PC-Spieler als hoffentlich würdiger Nachfolger von BF2142?

Im Sommer soll “Battlefield 1943” erscheinen, reiner Online-Vertrieb, was mich ja schon stutzig macht – aber hier erstmal der Trailer.

Nur drei Karten soll es geben, u.a. eine Auflage des allseits beliebten Wake-Island-Szenarios.

Das Einzige, was mir gefällt, ist die neue Grafikengine. Aber das reicht natürlich nicht, um einen Battlefield-Fan zu überzeugen … :-(


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Softwareupdates: Skype 4.0 und Google Earth 5.0

Zwei gute alte Bekannte sind diese Woche in neuer Version erschienen! Und beide benutze ich sehr gern und ich behaupte, sie haben auf ihre Weise den Umgang mit der heutzutage ständig verfügbaren Internetanbindung verändert ;-)

Lest im vollständigen Artikel, was es neues gibt!

Skype 4.0 Skype gibt es nach monatelanger Beta-Phase als offizielle Version 4.

Augenscheinlich ist eine komplett neugestaltete Oberfläche und neue Status-Icons und die Integration neuer Audio/Videocodecs. Funktional gibt es eine lange Liste an Änderungen und Fehlerkorrekturen, aber die Aufzählung der “bekannten Probleme” ist leider auch nicht gerade kurz :-(

Auf der Homepage von Skype gibt es eine lange Changelog-Historie, detailliert zum Nachlesen, wen es denn interessiert …Skype 4 - die Oberfläche

Die Oberfläche an sich empfinde ich als recht gelungen, auch wenn das Skype-Fenster durch  die Zusammenführung von Chat- und Kontaktfenster in eine Einheit natürlich insgesamt größer ist und wuchtiger wirkt.

Dafür hat man jetzt die lokale Zeit des Gesprächspartners immer im Blick, sehr nützlich bevor man jemanden weckt ;-)

Google Earth 5.0 Das zweite große Programm, das Anfang der Woche mit viel Trara an den Start ging, ist Google Earth 5.0 – nicht zu verwechseln mit Google Maps 3.0 für Symbian ;-)

  1. Historisches Bildmaterial aus der ganzen Welt
  2. Daten über den Meeresgrund und die Meeresoberfläche von ozeanografischen Experten
  3. Vereinfachte Tourfunktion mit Audio- und Sprachaufzeichnung

So, wie man auf der Erde umherschweben kann, Meliza, das Marsmännchenfunktioniert das Ganze jetzt auch blendend mit dem Mars – und Google wäre nicht Google, wenn sie da nicht auch ein Marsmännchen gefunden hätte: Meliza!

Man kann richtig chatten (siehe Screenshot) mit ihm. Oder ihr.

Habe nicht gefragt … :D


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Donnerstag, 5. Februar 2009

Nutzt jemand Twitter?

Okay, ich könnte mich ja einfach mal anmelden, um mir selbst ein Bild zu machen – vorher trotzdem nochmal die Frage:

Nutzt hier jemand Twitter und wenn ja, wofür?


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Google Maps 3.0 für Symbian S60

Es gibt eine neue Version von Google Maps für Symbian – zu beziehen, indem man mit dem Handy auf m.google.com surft und dann auf “Maps” klickt und den Anweisungen zur Installation folgt.

Der Versionssprung von 2.0x auf 3.0 verheißt einiges, aber ich denke, das wesentliche neue Feature ist die Integration des ebenfalls recht neuen Dienstes “Google Latitude”. Dabei handelt es sich um einen Funktion, um Freunde zu lokalisieren. Deren aktueller Standort wird dann in Google Maps angezeigt (erfordert natürlich deren vorherige Zustimmung).

Bekanntlich sagen Bilder mehr als 1000 Worte:

Jeder, der sich das Video angeschaut hat, wird zustimmen, dass in diesem Fall besser gar keine Worte gesagt worden wären. Der Preis der emotionslosesten Stimme geht diese Woche an die Synchronsprecherin zu Googles Latitude-Video (dt. Version) :D

Herzlichen Glückwunsch!


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Hobbies oder Fotowettbewerb bei lens-flare.de

Man müsste mehr Zeit haben!

Das ist natürlich eine sehr generelle Aussage. Also: Wozu mehr Zeit?

Natürlich für die Hobbies ;-)

Wenn ich mal so Revue passieren lasse, was ich zu meinen Hobbies zähle, dann sind da relativ viele zeitraubende Dinge dabei – Fotografie, dieses Blog, Computer- und Internettechnik im allgemeinen, PC-Spiele im Besonderen, Uhren (insbesondere mechanische), Motorrad fahren.

Okay, Computerspiele dienen der Entspannung und das ein oder andere Match ist durchaus mal drin, aber die anderen Dinge hätten allesamt für sich das Potential, meine Freizeit komplett aufzufressen. :-)

Vor allen Dingen bin ich bei der Priorisierung so sprunghaft – im November (im “Jahr vor dem Sparen”) habe ich mir ja eine neue Kamera gekauft und dazu dann eine Handvoll wirklich interessanter Literatur. Aber so richtig zum Knipsen im Sinne von “ich gehe bewusst fotografieren” bin ich bisher noch nicht gekommen. Dann habe ich mich Anfang Januar entschieden, den Blog umzugestalten und das hat ebenso Zeit gefressen. Und selbst dabei ist soviel auf der Strecke geblieben, dass ich mir bei Google Notes eine ToDo-Liste angelegt habe, worüber ich noch schreiben will bzw. was ich noch umsetzen möchte. Und das ist nicht wenig …

Und was ist mit meinen Zeitmessern? Da steckt schon seit einigen Wochen eine hübsche kleine Taschenuhr vom Gehäuse befreit im Werkhalter und wartet darauf, dass sie gereinigt und geölt wird. Und ich komme nicht weiter – a) keine Zeit, b) bisher kein Uhrenöl und Reinigungsmittel gekauft.

Vom Motorradfahren, das in den letzten zwei Jahren sowieso zu kurz gekommen ist, will ich gar nicht erst anfangen … :-(

Aber, falls es nochmal schneit oder ich ein anderes schickes Wintermotiv sehe, dann nehme ich vielleicht am aktuellen Fotowettbewerb auf lens-flare.de teil. Einfach so, aus Spaß.

Man müsste mehr Zeit haben …


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Abbrechen, Wiederholen, Ignorieren?

Welchem IT-Profi (!) fällt an diesem Screenshot etwas auf? :D

Tipp: Ich meine nicht das “Sie können die Verbindung zum Internet nun trennen”, das darauf schließen lässt, dass dieser Installer seine Wurzeln anscheinend vor mehr als 10 Jahren hat, wo als zeitbasierte Tarife an der Tagesordnung waren. ;-)

.NET Framwork 3.5


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Mittwoch, 4. Februar 2009

Google PageRank, Februar 2009

Ich habe jetzt zum ersten Mal nachgeschaut, wie mein Google PageRank ausschaut.

Der PR von www.knecht-ruprecht.info liegt zu diesem Zeitpunkt bei 2/10.

Mal sehen, ob sich das noch steigert – soweit ich weiß, wird der PR alle paar Monate aktualisiert … und ein Aufstieg wird allerortens als mühsam beschrieben ;-)


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Dienstag, 3. Februar 2009

Noch ein Gewinnspiel um ein Asus Netbook!

Es nimmt kein Ende.

Schon wieder hat Jens ein Gewinnspiel um ein Netbook aufgetan. Das ist doch bestimmt Absicht von den Betreibern ;-)

Sie wollen, dass ich solange an Gewinnspielen teilnehme und verliere, bis ich den Sack voll habe und in den nächstbesten Laden gehe und mir endlich eins KAUFE.

Geht aber nicht – 2009 ist bekanntlich das “Jahr des Sparens” bei den Ruprechts :D

Also, deswegen ein weiterer Versuch:

Auf elexpress.de gibt es ein Asus EEE PC 1000H zu gewinnen.

elexpress.de war eine lange Zeit offline und hat somit leider eine Menge an Stammleser verloren. Ich habe mehre Tage nachgedacht, wie ich dies wieder ändern könnte und bin zu dem Entschluss gekommen, alles auf eine Karte zu setzen. Da ich keine guten Chancen sehe Sponsoren zu finden, habe ich mich entschlossen jeglichen Gewinn, der mit elexpress.de in der vergangenen Zeit erscheffelt wurde für ein Gewinnspiel einzusetzen.

Und ich WILL gewinnen! Wenigstens einmal … :-(


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Brandenburg schreibt …

Auf dem Barnim-Blog gibt es eine sehenswerte Zusammenstellung von Weblogs aus Brandenburg.

Da sind lesenswerte Blogs dabei – und das nicht nur, weil ich selber auftauche ;-)


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Montag, 2. Februar 2009

Gewinnen durch Marketing

Die Aktionen, den eigenen Blog über Gewinnspiele bekannt zu machen, setzen sich langsam durch!

Stört mich nicht, wenn die Chance besteht, etwas zu gewinnen, bin ich doch dabei :D

Mit den 35 Mio. hat es ja am Wochenende leider auch nicht geklappt.

Also ein neuer Versuch: Bei netbooknews.de kann man ziemlich coole Sachen gewinnen!

Ich drücke mir mal wieder die Daumen! ;-)

(via Sabbelsurium.de)


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Blogger-Hacks: Artikel-Zusammenfassung

Auf meiner Wunschliste für das überarbeitete Designs des Blogs stand auch der Punkt, dass ich (je nach Laune und Länge des Beitrags) auf der Hauptseite nur eine Artikelzusammenfassung haben wollte – zumindest für jene Artikel, die eben doch mal länger als üblich sind.
Das erspart dem schnellen Leser das nervige Scrollen und ist der Übersicht der Startseite zuträglich.
Blogger beschreibt auf seinen Hilfeseiten eine Version, die ich auch hier in diesem Blog anwende.
Lest weiter, wenn euch meine zusätzlichen Anmerkungen interessieren …

Wie gesagt, hat Blogger diesen Hack schon dokumentiert. Als ich ihn allerdings in meinem Layout anwenden wollte, hat das nicht gleich auf Anhieb funktioniert. Deswegen hier mal “meine” Variante, die ich mir aus verschiedenen Quellen zusammengesucht habe …
Aber fangen wir mal vorne an :-)
Prinzipiell funktioniert der Trick so, dass man spezielle HTML-Tags in den Artikel einbettet, die bestimmen, welcher Teil des Postings die Zusammenfassung und welcher der Rest ist.
Um diese Funktion nachzurüsten, muss man auch das Blog-Template direkt bearbeiten, da hier die Logik in Form einer Wenn/Dann-Abfrage hinzugefügt werden muss. Da das schnell in die Hose gehen kann, bitte unbedingt vorher ein Backup machen.
Blogger-Template sichern Dazu geht man also auf http://www.blogger.com/ und loggt sich in sein Dashboard ein. Dann klickt man in den oberen Laschen auf Layout und danach auf den Punkt “HTML bearbeiten”, so wie auf dem Bild links zu sehen. Auf dieser Seite, die Zugriff auf das HTML-Template erlaubt, gibt es auch einen Link “Vollständige Vorlage herunterladen”. Das sollte man tun. Und an einem sicheren Platz ablegen, den man auch wiederfindet ;-)
Wenn das geschehen ist, dann können wir uns auf das HTML/CSS-Gemisch stürzen, das Blogger vorschreibt, wie ein Blog aussehen soll. Damit wir an die relevanten Stellen im Quellcode kommen, muss das Häkchen gesetzt werden:
Vorlagen zum Erweitern von Widgets
In meinem Fall habe ich mich dafür entschieden, den entsprechenden Code-Teil vor dem Body einzufügen. Sucht also das Element <div class='post-body'> und fügt die roten Zeilen direkt davor ein.

 <div class='post-header-line-1'/>
   <b:if cond='data:blog.pageType == "item"'>
   <style>.fullpost{display:inline;}</style>
      <b:else/>
      <style>.fullpost{display:none;}</style>
   </b:if>

<div class='post-body'>
Damit wäre die “Logik” erstmal vorhanden. Nun muss man noch den Hinweis bzw. Link hinzufügen, dass der (zu lange) Beitrag woanders weitergeführt wird.
In meinem Blog kann man das auf der Startseite am Wörtchen “Weiter »»” unter jedem Artikel erkennen. wenn man dort drauf klickt, kommt zur entsprechenden Artikelseite und im Falle eines Artikels, der mit einer Zusammenfassung erstellt wurde, gelangt man erst nach dem Klick zum vollständigen Text.
Dazu müssen wir uns nicht weit von der obigen Stelle im Quelltext entfernen, siehe hier:
<div class='post-header-line-1'/>
   <b:if cond='data:blog.pageType == "item"'>
   <style>.fullpost{display:inline;}</style>
      <b:else/>
      <style>.fullpost{display:none;}</style>
   </b:if>
<div class='post-body'>
    <p><data:post.body/>
    <b:if cond='data:blog.pageType != "item"'><br/>
       <a expr:href='data:post.url'>Weiter &#187;&#187;</a>
     </b:if>
</p>
Den ersten Teil haben wir vor dem Body eingefügt und den zweiten Teil inklusive des Wörtchens “Weiter” fügen wir direkt nach dem Body ein. Da soll es ja auch erscheinen: Am Ende der Zusammenfassung bzw. des Postings.
So, das wäre es schon fast! Man sollte jetzt die Vorlage über den Button Vorlage speichern
speichern. Testweise kann man auch auf den Vorschau-Knopf drücken. Wenn die Änderungen alle korrekt im Quelltext platziert wurden, dann sollte sich das Template ohne Probleme speicher lassen. Der einzige Unterschied im Blog sollte ab jetzt das Wörtchen “Weiter” (oder was immer ihr euch ausgesucht habt!) unter jedem Artikel auf der Hauptseite des Blogs stehen.

Mehr ist erstmal nicht ;-)

Der Rest ist dem Autor beim Schreiben seiner Beiträge überlassen. Um Blogger mitzuteilen, welcher Teil des Artikels Zusammenfassung und welcher “Rest” ist, muss man zwei HTML-Tags im Quellcodes des ARTIKELS platzieren. Also beim Schreiben. Alles klar?
Das kann man zum einen in der HTML-Ansicht des Post-Editor auf der Blogger-Webseite machen, oder wie bei mir mit dem Windows Live Writer (WLW).
Hier nochmal das Prinzip:
Das ist meine Zusammenfassung! 
<span class="fullpost">
Das ist der Rest des Artikels.
</span>
Simpel, oder?
Für diesen Artikel geht die Zusammenfassung also bis zu folgendem Teilsatz “… Anmerkungen interessieren …”

So schnell geht das :-)
Einen Wunsch hätte ich noch: Ein Plugin für den WLW, dass diese span-Tags auf Knopfdruck einfügt – das wär’s!

Noch Fragen?
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