Dienstag, 30. Juni 2009

Miranda Fusion 2.0.4 erschienen

Miranda Fusion

Miranda Fusion in der lang erwarteten Version 2.0.4 ist vor einigen Tagen erschienen. Wer Miranda nicht kennt: Es handelt sich dabei um einen Instant-Messaging-Client für Windows, der frei verfügbar ist und eine sehr breite Palette an unterstützten Protokollen mitbringt. So sind die üblichen Verdächtigen wie MSN, ICQ, Google Talk/Jabber etc. alle schon an Bord und diverse andere können einfach nachgerüstet werden.

Ich habe Miranda schon vor Jahren benutzt und vermutlich ebenfalls gefühlte Jahre in die damals sehr komplexe Konfiguration gesteckt. Dieser nicht zu unterschätzende Aufwand und die vielen Abhängigkeiten der zahlreichen Plugins haben mich dann wieder dazu gebracht, Miranda gegen Gaim (neuerdings Pidgin)und auch gegen Trillian einzutauschen.

Erst als motivierte Entwickler das Projekt “Fusion” gestartet haben, konnte ich wieder zum Umstieg bewegt werden. Mit Fusion gibt es ein vorkonfiguriertes und in sich stimmendes INstallationspaket, dass es auch Miranda-Einsteigern ermöglicht, diesen Instant Messenger schnell zu nutzen.

Miranda Optionsmenü Der Versionssprung von 2.0.2 auf 2.0.4 lässt eigentlich nicht viel erwarten, aber unter der Haube ist eine Menge passiert. Das ganze Paket wirkt jetzt stimmig und nutzt nun konsequent die 0.81er Version von Miranda. Ich habe eine Neuinstallation vorgenommen und kann nur positives über die Stabilität berichten. Und auch die Optik kommt nicht zu kurz, die durch Fusion bereitgestellten Themes sind wirklich nett anzuschauen.

Die Einstellungen erschließen sich jetzt einfacher und die Zusammenstellung der Plugins durch das Fusion-Team ist vorbildlich. Die Details und die vollständige Featureliste findet man hier.

Zum Changelog …

v. 2.0.4 – 28.06.2009
+ Core 0.8.1 (diverse Bugfixes)
+ Plugin Update: tipper ym 2.0.4.7, clist_modern, tabsrmm, avs

v. 2.0.3 – 22.06.2009 [Revision]
+ Core 0.8.1 (fixed crash bei Nachrichtenfenster öffnen, fixed Verlust von Zugangsdaten IRC)
+ entgültige Löschung von LogService, mcontacts, Skype.dll
+ neue “convert.js” (fixed http://http://www Doppelparsing)
+ aktuelle langpack_german.txt 0.09.06.20
+ Bugfix: fehlende “emptyavatare” für ICQ und MSN bei blue, black -Profilen

v. 2.0.3 – 19.06.2009
+ Neu: Configurator: Ermöglicht die Einstellung für Autostart, Splashscreen. Außerdem ermöglicht er
die schnelle Durchführung eines Backups, Reinigung der DB, Erstellung einer “Portable Miranda Version” und die Änderung der Sprache.
+ Neu: zusätzliche Buttons im Infobereich der Kontaktliste um zwischen den Protokollen zu wechseln
+ Neu: Option für Hinweis zu neueren Testing build (Core) gesetzt
+ Neu: Option für WA-Track “Prozess Implentation” –> Miranda weniger Ressourcenfressend
+ Neu: Farbschema für Gruppenchats in Jabber, IRC & Co für Black und Blue Skin überarbeitet.
+ Neu: Schriftfarbe in Gruppenchat für “Benutzer aktiviert….” geändert (vorher nicht erkenntlich)
+ Neu: Button für Filetransfer wird nun nur noch im Singlechat angezeigt, da nur dort funktionsfähig
+ Neu: minimale Änderungen im IEview Template für eingehende Dateien.
+ Neu: Globale mi:fusion Statussymbole
+ Neu: Skinformat für Tipper YM *.tsf (danke an Hudey für die Vorarbeit)
+ Neu: Anpassung der Tzer. Die Anzeige von empfangenen und gesendeten Tzern (über Kontextmenü Kontakt) wird nun auch im Nachrichtenverlauf angezeigt.
+ Neu: Client Icons werden nun auch im unteren Bereich von Tabsrmm angezeigt
+ Neu: “Branding” des Hilfe –> About Contents. Identifiziert Miranda als Miranda-Fusion, mit Versionsnummer und Core Version.
Die Miranda32.exe erhält ihr eigenes mi:fusion Logo, gleiches das Icon in der linken oberen Ecke in den Einstellungen
+ Neu: Plugins: Extra Icons Service: Alle Icons werden zentral von diesem Plugin verwaltet.
Konflikte mit den Iconsslots sollten der Vergangenheit angehören
+ Neu: Neue RSA/AES-Verschlüsselung, neues Icon in der Kontaktliste wenn verschlüsselte Sitzung.
+ Neu: Icon für Miranda32.exe und Configurator (unterstützen auch Format 256×256px für Vista und Win7)
+ Neu: Button für “SendScreenshot” und “Öffne Dateien Ordner des Kontaktes” im Nachrichtenfenster
+ Neu: Neues, vereinfachtes Optionsmenü (modernopt.dll)
+ Neu: ListeningTo Icon direkt in der Kontaktliste für Jabber und MSN
+ Neu: Setup ermöglicht das Anlegen einer Desktopverknüpfung für den Configurator.

+ Bugfix: \unzipped\source Ordner wurde fälschlicherweise erstellt. Nun hoffentlich entgültig gefixed.
+ Bugfix: fehlenden Protokolle in der Statusbar
+ Bugfix: WA-Track Info in Single-Chat wurde immer am Ende des Verlaufes angezeigt
+ Bugfix: lastseen Object lastseen_time. Wird Tipper wieder korrekt angezeigt
+ Bugfix: Crash von Miranda wenn man Skin auf Black Fusion Skin toolbar ändert. (Ursache: fehlende Skinverknüpfungen für Tabsrmm)
+ Bugfix: Win7 IEview Fehler. Nachrichtenverlauf scrollte beim Öffnen des Nachrichtenfensters immer nach oben.
+ Bugfix: Skriptfehler beim Senden von Tzern wurde behoben.
+ Bugfix: Ordner für Erhaltene Dateien nun variable durch %miranda_path%

+ Update des Cores auf 0.8
+ Update: Caps für Versionnummer: 2.0.3 aktualisiert
+ Update:

  • MyDetails 0.0.1.11
  • Actman 0.0.1.9
  • Useaction 0.0.0.2
  • Crypto++ 1.0.4.3
  • SecureIM 1.0.12.3
  • SmileyAdd 0.2.3.14
  • Tipper YM 2.0.4.6
  • MetaContact 0.14.0.12
  • Crashdumper 0.0.4.11
  • Flashavatar 0.0.1.13
  • Updater 0.5.5.0
  • Ieview 1.2.0.1
  • ListeningTo 0.3.0.0
  • ICQ.dll 0.3.10.5 [11.06.09]
  • MirandaFusionUpdater 2.0.3.0

+ Änderung: Ordnerstruktur: Avatare, Eigene Dateien, Screenshot, Logs in den “profil”-Ordner
+ Änderung: Clean überflüssiger Dateien im IEview Ordner
+ Änderung: PopupPlus Skin Ordner einheitlich umbenannt in “fusion-black” statt “fusion_black” etc.
+ Änderung: Umbenennung des Ordners “Emoticons” in “Smiley”
+ Änderung: SmileyCache wird in Smiley gespeichert
+ Änderung: Alle unnützen und nicht aktivieren Plugins wurden verbannt. Spart Traffic und verbessert die Übersicht :-)

+ Entfernung von mContact Plugin
+ Entfernung von Skype Plugin
+ Entfernung von LogService


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Freitag, 26. Juni 2009

Battlefield Heroes erschienen

Battlefield Heroes Der Beta-Test scheint beendet zu sein, EA hat klammheimlich Battlefield Heroes veröffentlicht.

Ihr könnt euch jetzt kostenlos auf der BF Heroes-Seite anmelden, falls ihr nicht schon anderweitig einen entsprechenden Account bei Electronic Arts besitzt.

Das Spielprinzip ist relativ selbsterklärend: rundenbasierter Ego-Shooter mit zwei Mannschaften. Man muss Flaggen einnehmen und die Gegner abwehren. Dafür gibt es dann Erfahrungspunkte, die man in bessere Waffen oder besondere Fähigkeiten investieren kann.

Das Spiel an sich ist kostenlos, man darf aber auch gegen reales Geld sogenannte Battlefunds erwerben. Diese kann man zum Beispiel in Dinge investieren, die das Aussehen der eigenen Spielfigur beeinflussen. Ich denke, das ganze Prinzip ist ein Testballon, ob dieses Geschäftsmodell aufgeht.

Auf jeden Fall ist es ein lustiges Shooter-Spielchen für zwischendurch, dafür sorgen schon die sehr comiclastige grafische Umsetzung, die moderaten Hardwareanforderungen sowie die Tatsache, dass man das Spiel aus dem Browser heraus startet. Ich hatte jedenfalls während der Betaphase eine ganze Menge Spaß in den üblicherweise kurzen Runden (verglichen mit anderen Battlefield-Teilen).

Probiert’s einfach mal aus …


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Donnerstag, 25. Juni 2009

So quält man ein Nokia N97

Reviews, Erfahrungsberichte, Meinungen – all das gibt es in Bezug auf Nokias neues Flaggschiff schon zur Genüge im Netz.

Aber das soll nicht reichen, wie man unter anderem in folgendem Video bewundern kann. Ziel der Aktion ist ein “Experiment”, die Widerstandsfähigkeit des N97 zu ermitteln. Ob die dazu gewählten Tests wirklich einen Praxisbezug haben? Urteilt selbst:

(via Frank)

Es gibt übrigens noch andere Teile, aber Episode 4 ist irgendwie ein Highlight Tongue out


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Mittwoch, 24. Juni 2009

Online-Backup und Synchronisation mittels Dropbox

Jeder, der mehrere Rechner nutzt oder nutzen muss, stand sicherlich schon mal vor der Problematik, dass sich Dateien auf Rechner 1 befinden, die man just in diesem Moment auf Rechner 2 benötigt. Murphys Gesetz und so … Tongue out

Um dieses Problem zu minimieren, benutze ich seit einiger Zeit den Dienst von Dropbox.

Dropbox besteht aus einem Software- und einem Internetbasierten Teil. Um es kurz zu sagen, man installiert die Software von der Dropbox-Homepage, die es derzeit für Linux, Windows und Mac OS gibt. Diese Software legt einen neuen Ordner an (unter Windows standardmäßig in den Eigenen Dateien) und alles, was man in diesen Ordner kopiert oder verschiebt, wird im Hintergrund verschlüsselt auf den Dropbox-Server übertragen.

Nun kann man die Software auf einem zweiten oder dritten Rechner installieren, die selben Anmeldedaten eingeben und schon hat man nicht nur ein Backup im Netz sondern auch einen synchronisierten Speicherplatz. Die jeweils aktuelle Variante eines Dokuments wird online gespeichert.

Dropbox-Einstellungen Weitere Eigenschaften:

Man kann nicht nur von den beteiligten Rechnern sondern auch über ein gelungenes Webinterface auf seine gespeicherten Daten zugreifen. Das wird dann interessant, wenn man unterwegs ist und vielleicht eine Datei benötigt – im Zweifel kommt man so auch von einem anderen/fremden Rechner aus dem Internet an persönliche Daten/Dateien.

Dropbox an sich will natürlich mit dieser Dienstleistung Geld verdienen, so dass es momentan Abo-Pakete mit 50GB Speicherplatz für knappe 10 Dollar respektive 100GB für knappe 20 Dollar gibt. Aber jetzt kommt’s: 2GB zum Einstieg bekommt man gratis. Und 2GB sind nicht so wenig. Wink

Wer Dropbox selbst mal ausprobieren will, der kann sich seine Version über diesen Link holen:

https://www.getdropbox.com/referrals/NTEzMDQ1OTI5 (das spendiert mir gleich noch etwas Speicherplatz für meinen Account, also los!).

Habt ihr Erfahrungen mit solchen Diensten? Habt ihr Sicherheitsbedenken, wenn ihr unverschlüsselte Inhalte in fremde Hände gebt? Oder habt ihr die Konkurrenz mal ausprobiert, zum Beispiel SpiderOak?

Meinungen, wie immer, willkommen!


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Samstag, 20. Juni 2009

Oliver Kels in die Charts!!!

Ein Glück, dass man trotz der traurigen Situation doch noch ab und zu mal lachen kann:

(via www.kels.de)

Das ist doch mal Mucke, die zu Recht in den deutschen Charts wäre Wink


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Freitag, 19. Juni 2009

Der Goldene Käfig (oder Zensursulas Sieg)

Wir sind China! Gestern abend war es so weit, der Bundestag hat mit den Stimmen der CDU und SPD die rechtlichen Grundlagen zur Zensur des modernsten und bisher auch freiesten Mediums in Deutschland geschaffen: dem Internet.

Bravo! Eine ganz besondere Posse unserer Regierung. Zensursula aka Frau Familienministerin hatte anscheinend keine Lust, um das vorhersehbare Ergebnis Ihrer Ich-verstecke-alle-KiPo-Seiten-im-Internet-Initiative vor Ort entgegenzunehmen. Na gut. Gibt sicherlich wichtigeres.

Wo stehen wir also?

Lest weiter!

Die Bundesrepublik Deutschland hat 20 Jahre nach dem Mauerfall unter dem sperrigen Namen “Zugangserschwerungsgesetz” das legalisiert, was in der Deutschen Demokratischen Republik vermutlich gang und gäbe gewesen wäre – allerdings dort unter dem verschwiegenen Deckmantel der Staatssicherheit: Zensur der Medien.

Und da soll nochmal einer sagen, der Westen hätte den Osten geschluckt. Andersrum isses! Wir unterwandern euch von unten, wir haben Zeit. Tongue out 

Die StaSi-Methoden haben nicht ausgedient, es wird ihnen nur wider besseren Wissens eine gesetzliche Grundlage geschaffen; eine Glanzleistung gelebter Demokratie. Für die, die es noch nicht gemerkt haben – selbst die Kanzlerin is ‘ne Ossi!

Aber warum heißt der Titel des Beitrags “Der Goldene Käfig"”?

Ich sag es mal so: Im betroffenen Medium, dem bösen, bösen Internet, erreichten die Wellen der Empörung in den letzten Monaten nie gesehene Höchststände. Es gibt Tausende Webseiten zum Thema, Twitter quillt über vor #Zensursula-Zwitschereien, es gab die erfolgreichste ePetition in der Geschichte der Bundesrepublik gegen dieses Gesetz (Wen interessiert’s?), Blogger laufen Sturm an allen Fronten usw. usf.

Aber: Was hat es genutzt? Nichts!

Ich will nicht resignieren, das ist auch nicht meine Art. Aber ich glaube, wir müssen uns der Realität stellen. Und mit wir meine ich die Gemeinde der Internetnutzer (nicht Internetbenutzer, also vermutlich nur ein paar Hundertausend), die anscheinend alleine verstanden haben, das hier eine Infrastruktur implementiert wird, die alles filtern kann, was dem Staat (oder dem BKA als Exekutive – wo sind denn dann die anderen beiden Säulen der Demokratie?) nicht passt. Gegen den Iran und China wegen Internetzensur wettern und gleichzeitig gesetzlich abgesichert die gleichen Mechanismen einsetzen. Tolle Wurst!

Wir haben keine Lobby, die Offline-Medien thematisieren die Problematik nicht genug, der Offline-Mensch hört nur “Wir wollen Kinder schützen und brauchen dafür ein neues Gesetz!”. Wer kann dazu schon nein sagen oder schlimmer noch, wie kann man denn dagegen sein? Ich bin nicht dagegen, ich habe selber eine Tochter. Ich verweigere mich aber, dass hier per Gesetz an der Verfassung gesägt wird! Und das nachgewiesenermaßen ohne dass dadurch ein Kind weniger leiden muss. “Schutz” in der Definition von Frau von der Leyen bedeutet, die Augen zu schließen. Sowas habe ich als Kind auch gespielt, Augen zu, ihr seht mich nicht, wo bin ich denn? Übrigens gibt es schon genug Politikerstimmen, die vor der Verabschiedung des Gesetzes laut nach einer Ausweitung der Befugnisse gerufen haben – Deutschland hat so viele Dinge, die es lohnt zu sperren!

Wir leben in einem Goldenen Käfig, denn wir schaffen es nicht, dem Bürger die Bedeutung dieses Eingriffs in seine Grundrechte deutlich zu machen. Leider ist das so. Ich glaube, der Deutsche möchte geführt regiert werden. Nicht alle natürlich, aber die breite Masse schon.

Zum Abschluss noch ein technischer Exkurs für diejenigen, die denken, sie sind von der Sperrung der bösen Internetseiten nicht betroffen:

Wie die Sperre funktionieren soll und wie man sie vorerst umgehen kann, habe ich schon früher dargelegt. Was passiert aber, wenn man das nicht tut? Dann landet man im Falle des Aufrufs einer bösen Internetadresse (URL) auf der Stopp-Seite des Bundeskriminalamts. Die können erkennen, von wo ihr kamt, wo ihr hinwolltet und welche IP-Adresse ihr benutzt habt. Aus letzterer können sie im Regelfall auch ermitteln, wer ihr seid. Eigentlich sollen diese Daten nicht zur Strafverfolgung verwendet werden, aber wer garantiert dies? Und warum werden sie dann überhaupt erst erfasst?

Na gut, das interessiert mich nicht, werden viele sagen, ich schaue mir keine bösen Seiten an.

Dazu nur zwei kleine Hinweise: Die Sperrliste des BKAs wird nicht zugänglich sein, ihr wisst also im Vorfeld gar nicht, ob der Link mit dem lustigen Video vom Kollegen nicht auf eine böse Seite zeigt.

Oder ein zweites Beispiel: Bekommt ihr vielleicht ab und zu mal eine Spam-Email, in der euch jemand blaue Pillen, Aktienschnäppchen oder Casinobesuche verspricht? Diese Emails werden meist mit Bildern aufgehübscht. Das hat zwei Gründe: a) Es sieht besser aus und b) der Absender kann erkennen, ob eine Email ihren Empfänger erreichte und angezeigt wurde. Wichtig für Spammer, denn auf Grund von b) wissen sie, ob eine Emailadresse gültig ist oder nicht. Nun kann das eingebettete Bild aber auf einem bösen Server liegen. Was dann? Dann hat das BKA eure Daten (siehe oben) und das nur, weil ihr euch eine unaufgefordert zugesandte Email angeschaut habt. Gefährlich, oder? Im doppelten Sinne.

Denkt mal drüber nach!

P.S. Okay, ich gebe zu, der Beitrag ist doch von Resignation geprägt. Rettung liegt eventuell in Verfassungsklagen, die hoffentlich sobald als möglich eingereicht werden.

P.P.S. Bild oben von FeFe!


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Montag, 15. Juni 2009

Google Pagerank – abwärts geht’s …

Pagerank Juni 2009 Da philosophiere ich hier neulich über die Bedeutung von Meta-Tags und schon überholt mich die Realität. Bei Google bin ich augenscheinlich im Pagerank von 2 auf 1 abgerutscht (siehe Screenshot).

Naja, ich trage es mit Fassung Tongue out

Kann durchaus sein, dass Bernd, der gerade virtuell umgezogen ist, Recht hat und das Problem mit der Subdomain zusammenhängt (www.knecht-ruprecht.info verweist auf blog.knecht-ruprecht.info).

Aber was soll’s. Schlechter als Null kann’s nicht werden. SEO wird mir wohl ewig ein Rätsel bleiben. Ein Glück, dass ich damit nicht meinen Lebensunterhalt verdienen muss.

Wen interessiert, womit ich den Pagerank ermittle: Das Programm, das man auf dem Screenshot sieht, heißt Parameter und kann kostenlos heruntergeladen werden.


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Samstag, 13. Juni 2009

Vanity URLs bei Facebook – Ich habe meine!

Seit heute morgen kann man bei Facebook sogenannte Vanity URLs freischalten lassen. Diese ersetzen im Idealfall die kryptische Adresse zum eigenen Facebook-Profil durch eine kürzere und selbst zu bestimmende Version.

Mein Facebook-Profil erreicht ihr ab jetzt unter:

http://www.facebook.com/mario.ruprechtDie URLs kann man nur einmal vergeben, sie sind im Anschluss nicht mehr änderbar und wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Falls ihr also einen Allerweltsnamen habt oder etwas anderes einprägsames als leicht zu merkende Adresse benutzen wollt, der sollte schleunigst auf der Registrierungsseite vorbeisurfen:

http://www.facebook.com/username

Viel Erfolg!


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Freitag, 12. Juni 2009

Blogger und Meta-Tags

Es gibt im Netz diverse Seiten und Anleitungen zu Pro und Contra von sogenannten Meta-Tags.

Meta-Tags sind HTML-Elemente und gehören nicht zum Inhalt (Content) einer Webseite, sie sitzen im sogenannten Header und können Informationen enthalten, die zum Beispiel den Autor einer Webseite Knecht Ruprechts Meta-Tagsidentifizieren oder die sogenannten Schlüsselwörter (Keywords) angeben.

 

Die Sinnhaftigkeit von Meta-Tags wird verschiedentlich interpretiert, ob es nun wirklich nutzt und mehr Besucher durch bessere Suchmaschinenpositionen auf die eigene Homepage bringt, muss wohl jeder selbst ausprobieren. Meine derzeitigen Tags sind im ersten Bild zu erkennen. Dort sieht man auch, wo man sie im Blogger-Template am Besten platziert.

Weiter geht’s …

Ein gravierender Nachteil von Blogger/blogspot.com ist die Tatsache, dass es nicht sinnvoll möglich ist, für jeden Artikel eigene Meta-Tags zu definieren. Es gibt Hacks dafür, aber die verlangen, dass man die artikelspezifischen Meta-Tags im Blogger-Template definiert – für JEDEN Artikel. Damit wird das Template riesig, das Parsen würde ewig dauern und man müsste es bei jedem neuen Beitrag händisch anpassen. Deswegen beschreibe ich hier auch nicht, wie das funktioniert. Ich finde Meta-Tags pro Artikel sehr sinnvoll, aber mit Blogger geht’s halt nicht ohne Krücken, die aus meiner Sicht mehr Nach- als Vorteile bringen!

Trotz allem kann man wie – oben geschrieben – Meta-Tags angeben, die auf allen Seiten gleich sind. Als ich damit herumexperimentiert habe, ist mir folgendes aufgefallen:

Man kann auch einen Meta-Tag “Description”, also “Beschreibung”, setzen. Dort könnte man grob in ein paar Worten beschreiben, worum es im Blog geht. Ich habe das mit dieser “Description” probiert:

Themen: Mobilfunk, Internet, Blogger, Hardware, Software, Maxthon, esniper

 

Ich hielt das für geeignet, weil diese Begriffe die Hauptthemen des Blogs ganz gut umschreiben und eine richtige aber kurze und knackige Beschreibung ist mir nicht eingefallen.

Aber …

… Google zieht als Snippet (das ist die kleine Vorschau unter einem Suchergebnis auf den Inhalt des Treffers) auf der SERP (Search Engine Result Page, also die Trefferliste von Google) dann nur noch die “Description” heran. Ein Beispiel hier:

Falsches Google Snippet auf der SERP

Ich finde das nicht sinnvoll. Zumindest nicht für mein Blog, das mehrere Themen hat und technische Dinge mit privaten Einträgen vermischt. Im obigen Beispiel passt die Beschreibung überhaupt nicht zum Artikel über Depeche Mode und den Konzertbericht.

In der Google-Vorschau erwarte ich als Nutzer entweder eine themenbezogene Inhaltszusammenfassung des Treffers oder eben einen relevanten Auszug aus der Webseite. Bei der statischen Angabe des Description-Meta-Tags ist beides nicht gegeben. Ganz im Gegenteil – mein Snippet sieht momentan IMMER gleich aus; egal wonach man auf Knecht Ruprechts Sammelsurium sucht und welche Seite als Treffer vorgeschlagen wird.

Deswegen habe ich diesen spezifischen Meta-Tag wieder entfernt, ich überlasse lieber Google die Arbeit. Smile Die Suchmaschine ist nämlich ziemlich gut darin, für die Suchbegriffe relevante Textteile der Seite als Snippet anzuzeigen. Künstlich verschlechtern muss ich die Qualität meiner Google-Treffer ja nun nicht.

Nach dem nächsten Besuch von Google auf meinem Blog sollte das wieder besser aussehen. Aber gut, dass wir mal drüber gesprochen haben. Tongue out


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Manager-Gehälter in Deutschland

Ich bin immer so ein wenig hin- und hergerissen, wenn mal wieder auf breiter Front eine Begrenzung von Managergehältern gefordert wird. Diese Diskussion wird ja nicht nur in Deutschland geführt, auch Obama fordert momentan (sicherlich inspiriert von der Finanzkrise) eine Begrenzung der Jahresgehälter von Managern in den USA.

US-Präsident Obama verschärft den Druck auf Spitzenverdiener. Der prominente Anwalt Feinberg soll künftig die Gehälter der 175 höchstbezahlten Top-Manager festlegen. Dazu gehören der Vorstandsvorsitzende der Bank of America, der Citigroup-Chef und der Chef des insolventen Autobauers GM, berichtet die „New York Times“. Gehälter und Bonuseinkünfte von Spitzenmanagern von Banken, die in der Finanzkrise plötzlich auf Staatsmilliarden angewiesen waren, hatten Anfang 2009 einen Sturm der Entrüstung ausgelöst.

Ich bin eigentlich der Meinung, dass Manager anhand ihrer Fähigkeiten und vorzuweisenden wirtschaftlichen Erfolge gemessen werden sollen. Aber so einfach ist es natürlich nicht. Es kann ja durchaus sein, dass der wirtschaftliche Erfolg eines Konzerns nur durch Stellenabbau zu sichern ist. Wenn man davon betroffen ist, dann will man nicht über Fähigkeiten der Chefs spekulieren. Aber die Krone ist doch derzeit wohl die Diskussion über den Noch-Arcandor-Chef Karl-Gerhard Eick. Dieser hatte Anfang März auf dem Chefsessel Platz genommen und einen 5-Jahresvertrag abgeschlossen, der ihm pro Jahr 2 Millionen Euro Gehalt plus 1 Million variablen Anteil verspricht.

Nun steht Arcandor momentan nicht so gut da – die Mitarbeiter fürchten zu Recht um ihre Arbeitsplätze.

Laut „Bild“ wird der 5-Jahres-Vertrag auch bei einem früheren Ausscheiden Eicks voll ausbezahlt und von Sal. Oppenheim garantiert.

Das ist doch mal gut zu hören, der Mann wird nicht am Hungertuch nagen müssen. Dont tell anyone

Zuvor war er Finanzvorstand bei der Deutschen Telekom. Dort verdiente er nach eigenen Angaben zuletzt 2,8 Millionen Euro im Jahr und hatte eine Gehaltssteigerungsklausel. Da er einen 4-Jahres-Vertrag bei der Telekom hatte, „war doch klar, dass der Vertrag bei Arcandor dieselbe Sicherheit haben muss wie bei der Telekom“, sagte Eick der „Bild“. „Sonst hätte es ja keinen Sinn für mich gemacht zu wechseln.“

Sehr schön, endlich mal klare Worte zur Motivation. Ich verweise ungern auf die BILD, aber wenn diese Behauptungen Tatsachen sind (und ich halte das nicht für unwahrscheinlich), dann bin ich definitiv dafür, Managergehälter zu begrenzen. Der Mann trägt kein Risiko. Und das sollte er als Unternehmer. Wie so ein Vertrag auf die eigenen Mitarbeiter wirken muss.

Aber hier geht es ja bekanntlich nicht um Ehre oder Anstand …

(Tipp von Herrn Stuff)

(Anmerkung an mich selbst: Wenn ich mal 2 Mio. Euro im Jahr verdiene, unbedingt diesen Artikel löschen!!! Vermutlich 2010.)


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Donnerstag, 11. Juni 2009

Battlefield 3 ist in Entwicklung

Ich möchte glauben! Wink

Zumindest der Internetgerüchteküche, die da geradwegs behauptet, dass DICE an “Battlefield 3” arbeitet.

Battlefield 3 in Entwicklung Genau genommen war John Pleasants (COO bei Electronic Arts) angeblich bei DICE in Schweden und hat einen Blick auf den Entwicklungsstand geworfen.

Quelle: G4tv.com

Hoffen wir das Beste, Zeit wird’s!


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Depeche Mode 2009 im Olympiastadion Berlin

Olympiastadion BerlinGestern war es soweit: Depeche Mode traten im Rahmen ihrer “Tour of the Universe” im Berliner Olympiastadion auf. Und wir waren dabei! Tongue out

Vorband war Polarkreis 18, die sich redlich mühten aber aus meiner Sicht erst mit ihrem Hit “Allein Allein” punkten konnten.

Eingang Olympiastadion Pünktlich 21 Uhr kam dann der Hauptakt – und das mit furiosem Auftritt. Was soll ich lang faseln? Es war ein tolles Konzert, das zum Glück mit vielen “alten” Hits gespickt war, die mir irgendwie immer noch besser gefallen.

Gerade im Rahmen der beiden Zugaben kamen dann die Klassiker, die ich so liebe. Kurz nach 23 Uhr war allerdings schon wieder alles vorbei.

Was war geblieben? Eine gewohnt professionelle Performance, die die drei ToilettenstadtBandmitglieder in Berlin ablieferten. Die gerade erst überwundene schwere Erkrankung von Dave hat man ihm auf der Bühne übrigens nicht angemerkt. Also 2h Spaß und Unterhaltung pur!

Wir saßen leider ziemlich weit weg, aber das ist bei der Größe des Stadions auch nicht verwunderlich. So musste man sich dann auf die Bildschirme verlassen, um einen Eindruck von der Bühnenshow zu bekommen – dafür hat man einen sehr guten Überblick über das Ganze und bekommt die Super-Stimmung im Oval viel besser mit. Das StadionDie Show läuft ... war gut gefüllt aber anscheinend nicht ganz ausverkauft, so konnten Kollegen noch Sitzplätze an der Abendkasse ergattern. (Also gesessen haben sie nicht an der Abendkasse sondern in Block 34! Eye-rolling)

Da dies unser erster Besuch im Olympiastadion war, haben wir gestern noch was gelernt: ÖPNV und eigener PKW sind keine guten Methoden, den Ort des Geschehens wieder zu verlassen. Wir haben uns schlussendlich für eine Mischung aus Fußmarsch und wilde Taxifahrt in den Osten entschieden und waren damit immer noch gleich schnell in Strausberg wie mein Kollege mit eigenem Auto in Prenzelberg Sarcastic

P.S. Danke nochmal an Danny für die Karten! Party

P.P.S. Es gibt ein Zusatzkonzert am 9. Januar 2010 in der o2 World, der ich bessere Akustik zutraue. Vielleicht noch ein Versuch?

P.P.P.S. Morgen werde ich mich aber erstmal um Rammstein-Karten bemühen. Drückt mir die Daumen!


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Dienstag, 9. Juni 2009

Maxthon: Compatibility View Plugin

Acid2-Test Neulich habe ich mich noch darüber “beschwert”, dass man in meinem Lieblingsinternetbrowser Maxthon nur mittels Neustart zwischen der Standard- und der Komptabilitätsansicht umschalten kann. Der Internet Explorer 8, dessen Rendering Engine der Maxthon in der Version 2.x benutzt, schafft das Umschalten über ein nettes Icon direkt neben der Adressleiste.

Wie ich jetzt aus dem Maxthon-Forum gelernt habe, gibt es dafür aber Abhilfe. Das muss man der Maxthon-Community lassen – was nicht passt, wird passend gemacht. Smile

Lest hier, wie …

abc@home hat sich also “erbarmt” und das sogenannte “Maxthon Compatibility View Plugin” veröffentlicht. Nach der Installation bekommt man ein kleines Icon, dass sich fast genauso wie das Original im Internet Explorer 8 aussieht:

Kompatibiltätsmodus

Standard Modus

IE5 Quirk Modus

Wie man sieht, signalisiert das Plugin auch den sogenannten “Quirks-Modus”. Dabei handelt es sich um einen speziellen Modus eines Webbrowsers, der es ermöglicht, alten und nicht standard-konformen Code anzeigen zu können. Meistens kommt er dann zum Einsatz, wenn der Dokumenttyp in der HTML-Seite nicht gesetzt ist – eine Sache, die heutzutage üblich (auch auch technisch richtig) ist und eigentlich nicht mehr vorkommen sollte.

Um zwischen dem Standard- und dem Kompatibilitätsmodus umzuschalten, reicht ab jetzt ein kleiner Doppelklick auf das Icon.

WICHTIG: Damit das Plugin funktioniert, muss der Textfilter (Teil des Maxthon AD-Hunters, also des Werbeblockers) unbedingt aktiviert sein.

Maxthon Compatibility View

Wo man dies aktiviert, sieht man in nebenstehenden Bildern: Das Erste zeigt die entsprechende Einstellung (grüner Pfeil) in den Filtersammlungen (Maxthon Einstellungen).

Das zweite Bild zeigt die temporäre De/Aktivierung des Textfilter über das AD-Hunter-Menü, das sich bei mir in der Maxthon Compatibility ViewStatusleiste (Fußleiste) des Browsers befindet. Übrigens filtert die Aktivierung dieses einen Textfilters nicht wirklich irgendwelche Werbung heraus, dafür müsste man entsprechend die Werbefilter aktivieren. Aber das Plugin nutzt das Filterframework um die Metadaten der Webseite lokal zu ändern und somit dem Browser verschieden kompatible Seiten vorzugaukeln.

Nach der Installation des Plugins befindet sich das kleine Icon in der Fußleiste von Maxthon, da aber die Benutzeroberfläche so gut anpassbar ist, kann man es auch woanders hin ziehen. Ich habe mich – wie auf den Bildern ersichtlich – für die Stelle neben der Adressbar entschieden. Dort hat man immer alles im Blick.

Den Download des Compatibility View Plugins gibt es auf der Maxthon-Addon-Seite.

image Wer sich übrigens mal den Unterschied zwischen Standard- und Kompatibilitätsansicht verdeutlichen will, der sollte den Acid2-Test machen. Dies ist ein Test, um zu sehen, wie standardkonform ein Browser arbeitet. Wenn das Ergebnis nicht wie der Smiley ganz oben in dem Artikel aussieht, dann unterstützt der Browser nicht die entsprechenden Standards – oder sie sind mittels Kompatibilitätsansicht abgeschaltet. Bei Maxthon sieht das dann so aus wie das rote Etwas in diesem Abschnitt. Nicht so lecker. Und ja, es ist das “gleiche Bild” (genau genommen der gleiche HTML-Code) wie der Smiley ganz oben Disappointed

Das ganze hat aber auch praktische Vorteile und ist nicht nur was für Test-Freaks, so lädt image Maxthon die Internetseite von Google Mail automatisch im Kompatibilitätsmodus, was dazu führt, dass die Buttons so verschoben sind wie auf dem Bild rechts. Ein Doppelklick auf das Plugin-Icon führt zum Standardmodus und alles ist wieder so, wie es sein soll. Toll! Thumbs-up

Mehr Infos gibt’s im Maxthon-Forum!


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Montag, 8. Juni 2009

Anti-Piraten-Wähler

Ich weiß nicht, ob ihr euch das antun solltet Tongue out


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Europawahl 2009 in Märkisch-Oderland

Die Wahl ist vorbei, die Beteiligung lag in meinem Landkreis Märkisch-Oderland bei mageren 29,2%! Erschreckend niedrig.

Nur Die Linke konnte anscheinend ihre Wähler genügend motivieren (ich will nicht unken, aber die meisten sind vielleicht Wahlen noch als Pflichtveranstaltung von früher gewohnt) – jedenfalls haben diese in MOL 32,8% (Brandenburg gesamt: 26,0%) der Stimmen eingefangen und liegen damit deutlich vor der SPD mit 20,0% (22,8%), gefolgt von der CDU mit fast identischen 19,3% (22,5%).

Jens’ Piraten konnten in MOL genau 1 Prozent der Stimmen erobern (Brandenburg gesamt: 0,9%), das entspricht immerhin 456 respektive 5.626 Stimmen. Erschreckend dagegen, dass die DVU bei 2,1% (1,7%) liegt – da fällt mir nix zu ein.

Die komplette Übersicht der Wahlergebnisse ist online einsehbar. Beeindruckend ist auch die Zahl der ungültigen Stimmen: 675 in MOL. Ist es so schwierig, ein einziges Kreuz zu machen?

MOL scheint ein polarisierter Landkreis zu sein: Die Linken gewinnen hier fast jede Wahl haushoch, sicherlich auch durch die Historie von Strausberg bedingt. Aber selbst die Rechten haben hier mehr Stimmen als im Landesdurchschnitt. Ich rechne mit ähnlichen Ergebnisse auch bei den restlichen Stimmabgaben im “Superwahljahr 2009”.


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Samstag, 6. Juni 2009

Mein Wikio-Ranking Juni 2009

Wikio Ranking LKnecht Ruprechts Sammelsurium Juni 2009Schau an, schau an.

Beim monatlichen Wikio-Ranking (sozusagen eine Hitparade der hauptsächlich deutschen Blog-Landschaft) bin ich in der Kategorie “High-Tech” auf Platz 244 vorgeprescht.

Statistik Mai und Juni 2009 Logischerweise kein Vergleich zu Caschy, der momentan auf Position 3 liegt. Alleine sein Backlink letzte Woche auf meinen Kaspersky-Artikel hat zu einer Verdreifachung meiner Pageloads an diesem Tag geführt. Da geht also noch einiges. Wink

Aber prinzipiell bin ich mehr als zufrieden, nach fast zwei Jahren manifestiert sich das Hobby so langsam im Netz. Und Spaß macht es auch immer noch.

Und soviel High-Tech gibt’s ja hier gar nicht, die Artikel berühren bekanntlich auch eine ganze Menge anderer Themen, inklusive Hobbies usw.! Das Blog startete als Gedächtnisstütze für mich, gerade die Linux-Themen, die ich im Zusammenhang mit der Einrichtung meiner NSLU2 abarbeitete, waren oft Versuch & Irrtum. Umso besser, wenn es am Ende funktioniert. Und gerade dann ist es wichtig, die Erkenntnisse für mich (oder eben euch) zu dokumentieren. Könnte ja nochmal wichtig sein. Smile

Also, wie auch immer ein Ranking entsteht – eigentlich ist es nicht wichtig, wenn man dies hier zum eigenen Spaß macht. So wie ich. Aber es ist eine nette Bestätigung, dass es ein paar regelmäßige Leser gibt und dass ich einigen auch mal helfen konnte. Ich sage einfach mal Danke!

P.S. Im normalen Wikio-Ranking liege ich momentan übrigens auf Platz 1256 (von derzeit 35198 bei Wikio bekannten Blogs).


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In eigener Sache: Partieller Bilderschwund

Wie ich vor kurzem in Bezug auf meinen Internetbrowser Maxthon geschrieben habe, werden einige Artikelbilder im Blog nur teilweise oder gar nicht geladen.

IE8 Kompatibilitätsmodus

So wie im linken Bild kann das aussehen und ich habe es Maxthon in die Tasche geschoben. Damit habe ich es mir aber zu einfach gemacht, wie die Diskussion im Forum ergeben hat.

Das Problem liegt also nicht an Maxthon sondern am Kompatibilitätsmodus des Internet Explorers 8, der bei Maxthon standardmäßig benutzt wird. Der IE8 hat bekanntlich einen Modus eingeführt, indem er toleranter mit Codefehlern in Webseiten umgeht (also mehr auf das Verhalten von IE5 bis 7 abgestimmt Surprised). Genau dieser Modus erzeugt das Problem der “kaputten” Bilder.

Hier mal ein Beispiel im IE8:

IE8 Kompatibilitätsmodus AUS

IE8 Kompatibilitätsmodus AN

Das Icon neben der Adressleiste zeigt an, ob der Kompatibilitätsmodus an ist oder nicht und dort kann man bequem zwischen beiden Modi umschalten.

 

Leider geht das in Maxthon nicht ganz so komfortabel, hier kann man den Modus nur in den Einstellungen (Menü Extras => Maxthon Einstellungen => Erweitert) erzwingen. Zusätzlich erfordert die Änderung einen Neustart des Browsers wie im folgenden Bild ersichtlich:

Maxthon IE8 Setting

Diese Lösung ist natürlich nicht optimal, aber wie gesagt, es ist kein Maxthon-Problem. In Maxthon 3 Alpha tritt das Problem (genau wie in Firefox, Chrome etc.) nicht auf, da Maxthon 3 Webkit zur Anzeige von Webseiten benutzen wird. Trident – die Rendering Engine des Internet Explorers – ist nur noch optional verwendbar.


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Freitag, 5. Juni 2009

Killerspieldebatte mal wieder

Argh! Angry

Die Welt berichtet, dass die Innenministerkonferenz sich darauf geeinigt hat, sogenannte “Killerspiele” zu verbieten.

Die Innenministerkonferenz (IMK) in Bremerhaven hat sich für ein Herstellungs- und Verbreitungsverbot von sogenannten Killerspielen ausgesprochen. Die Innenminister der 16 Bundesländer sehen es vor dem Hintergrund eines möglichen neuen Amoklaufs als erforderlich an, das Verbot „so schnell wie möglich umzusetzen“.

Aha, der nächste Amoklauf (Wann und wo ist der denn?) hat also wieder “Killerspiele” als Motivationsgrundlage. Is’ ja klar! Von kaputten Elternhäusern, Mobbing oder psychischen Störungen wollen wir mal gar nicht reden, alles nebensächlich.

Wo war nochmal der Nachweis, dass Computerspiele Amokläufer erzeugen? Kann mich gar nicht dran erinnern, den schon gesehen zu haben.

Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann (CDU) sagte WELT ONLINE: „Durch Killerspiele sinkt die Hemmschwelle zur Gewalt. Amokläufer haben sich vor ihren Taten immer wieder mit solchen Spielen beschäftigt.“

Ja, nee, is’ klar! Herr Schünemann steht anscheinend mitten im Leben. Dont tell anyone

Ich würde behaupten, dass ein Amokläufer eventuell vorher auch mal ‘ne Zeitung gelesen hat. Oder eventuell das Drecksfernsehprogramm geschaut (das kann wirklich aggressiv machen Wink). Schlimmer noch, vielleicht hat er sich noch ‘ne morgendliche Abschiedsstulle geschmiert – wird jetzt das Messer verboten? Oder das Brot? Butter steigert den Cholesterinspiegel und hat vermutlich schon mehr Leute weltweit gekillt als alle Amokläufer zusammen.

Kann sich noch jemand daran erinnern, dass man nach dem Amoklauf von Erfurt plötzlich Rammstein in den Medien boykottiert hat? Da haben die Leute & Politiker selbst nach Jahren nix kapiert, aber Aktionismus ist ja was tolles.

Ich frage mich ernsthaft, was die Politiker eigentlich nach den Amokläufen 1964 und 1983 (Eppstein) so pragmatisch und gut vorbereitet verboten haben? Da waren Computerspiele noch nicht so in – ich frage mich, warum die Leute damals überhaupt Amok gelaufen sind?!?

Am Sonntag ist Wahl.

Mein Sodbrennen kommt gerade wieder.


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