Donnerstag, 21. Januar 2010

Maxthon 2.5.12.4200 Beta verhindert Zero-Day-Exploits

Gestern habe ich noch über die Sicherheitslücke namens “Aurora” berichtet, die ein großes Loch in den Internet Explorer reißt: Heute will Microsoft bekannt geben, wann ein Patch zur Verfügung steht für diesen Zero-Day-Exploit (also eine nicht gefixte Lücke, die beim Bekanntwerden schon ausgenutzt wird) zur Verfügung stehen wird.

Die Chinesen (diesmal die Guten!) waren in der Zwischenzeit auch nicht untätig und haben meinen Lieblingsbrowser Maxthon in einer neuen Beta-Version (2.5.12 Beta) veröffentlicht. Hier die Änderungen:

Changelog

Core
* fixed some Flash and ActiveX compatibility problems
Security
+ added Sand Box module
+ added Private Browsing mode
+ added Safe Address
* added EVSSL and related support
* fixed problem that some some http login password not remembered
Interface
* default skin icons are used when current skin does not contain relevant icons
* fixed maximize problem under multi monitors
Browsing
* fixed problem that string searched by drag and drop do not appear on search bar
Favorites
+ added menu and links for online favorites site
* fixed a website icon display problem
* fixed a crash problem when favorites are imported
Quick Access
* fixed problem that status bar tips not shown when Quick Access is opened
* fixed a crash problem
Video Popup
* fixed popup window title encoding problem on task bar button
Mute Browser
* fixed a crash problem
Multi Touch
* fixed some tips display problems

Besonders hervorzuheben ist das sogenannte Sand Box-Modul, das Exploits wie Aurora erkennen und deren Ausführung mit folgender Meldung blockieren soll:

Maxthon 2.5.12: Sand/Safe Box

Ich empfehle trotz allem einen guten Virenscanner: mein Kaspersky hat nämlich schon vor dem Browser beim Aufruf der (harmlosen) Testseite laut gebrüllt!

Was ist mir noch an der neuen Version aufgefallen?

Maxthon 2.5.12: neuer Installer Der Installer sieht anders aus und wurde augenscheinlich überarbeitet (siehe Screenshot). Zudem hat man sich an der Browser-Konkurrenz orientiert und einen “Privaten Modus” implementiert. Wenn man diesen über das neue Icon links von der Adressleiste aufruft, dann verändert Maxthon die Farbgebung und es erscheint ein Hinweis, dass Daten wir Such-History, Cookies etc. nicht mehr gespeichert werden solange man sich in diesem Modus befindet. Maxthon startet übrigens für den Privat-Modus eine eigene Instanz in der man wiederum mit beliebig vielen Tabs arbeiten kann – sehr angenehm.

Maxthon 2.5.12: Privater Modus

Zudem hat die Adressleiste jetzt ein kleines Symbol Sicherheitszertifikat?, mit dem man schnell Informationen darüber abrufen kann, ob eine Seite ein Sicherheitszertifikat hat. Darüber kann man auch verdächtige Aktivitäten melden – mir ist nur nicht klar, wohin?!?

Wer den neuen Maxthon selbst probieren will, hier geht’s zum direkten Download!

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