Freitag, 12. Februar 2010

Blabla von unterwegs … (Ein Arbeitstag!)

Mario im Zug Beim Schreiben dieses Postings (nicht zwangsläufig zum Zeitpunkt der Veröffentlichung) sitze ich in einem Schweizer InterCity auf dem Weg von Bern in Richtung Flughafen Zürich. Ein Treffen mit einem Kunden stand auf dem Tagesprogramm.

In Berlin hat’s heute Nacht wie angekündigt schätzungsweise 8cm Neuschnee gegeben, so dass ich um 4:05 Uhr das Haus verlassen habe. Eine Stunde und 20 Minuten später war ich auf dem kürzesten Weg in Tegel angekommen – kein schlechter Schnitt, wenn man die Witterungsbedingungen berücksichtigt. Vor 6 Uhr hat Starbuck’s in Tegel offensichtlich noch geschlossen, also habe ich Frühstück ausfallen lassen.

Der Schnee hat in Tegel wieder mächtig für Verspätung gesorgt, obwohl Boarding überpünktlich abgeschlossen wurde, sind wir erst mit 45 Minuten Verzug in die Lüfte aufgestiegen.

In Zürich musste ich mir dann erstmal eine Fahrkarte für die netten Doppelstockzüge zulegen,Ein Zug ... denn von hier ging’s heute mit dem Zug weiter nach Bern. Im Normalfall kann man auch über München direkt nach Bern fliegen, aber nur wenn auch Plätze frei sind. ;-)

Zug fahren in der Schweiz ist ausgesprochen entspannend – zum einen sind die Züge recht modern mit netter Ausstattung, zudem sorgt eine hohe Zugfolge selbst auf langen Strecken (Was ist in der Schweiz schon lang?) für kurze Wartezeiten. Und hier läuft man mit Kaffeemaschinen durch die Gänge, also nicht das Prinzip Thermoskanne sondern frisch gebrüht. Auch sehr schweiz-typisch: Tunnel. Tunnel über Tunnel. Das ganze Land scheint unterhöhlt zu sein.

Schweiz im Schnee Aber wenn man mal rauskommt, dann kann man den Anblick der verschneiten Landschaft und im Hintergrund die Berge genießen. Eigentlich kann ich auf Grund unseres andauernden Hardcore-Winters eigentlich keinen Schnee mehr sehen – aber hier mit den Bergen hat die ganze Sache schon noch einen anderen Flair.

Klar, es ist ein langer Tag, wenn alles glatt geht, bin ich vielleicht noch vor 21 Uhr wieder daheim, aber falls es weiter schneit, wird das sicherlich später werden. Aber trotzdem ist es mal etwas anderes als “nur” im Büro zu sitzen.

Apropos Büro: Das Meeting war kurz und produktiv mit greifbaren Ergebnissen. Passiert leider viel zu selten. Dazu noch in sehr freundlicher und kooperativer Atmosphäre, aber so habe ich meine Schweizer Gesprächspartner bisher immer kennengelernt.

Jetzt geht’s also wieder langsam heimwärts. Essen könnte ich mal was …

Jaja, so vergeht ein Arbeitstag … euch da draußen schon mal ein wunderschönes Wochenende, bei mir dauert’s noch … man liest sich …

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