Dienstag, 23. Februar 2010

Maxthon versus Chrome – ein Abschied?

Chrome ErweiterungenEs ist kein Geheimnis, ich bin ein ziemlich großer Maxthon-Fan. Bei Maxthon handelt es sich um einen Browser, dessen Technik auf dem Internet Explorer basiert, der aber um diverse Funktionen erweitert wurde.

Aktuell ist die Version 2.5, eine Version 3 ist in einem frühen Alpha-Status.

Ich nutze Maxthon schon seit Jahren, damals hieß das Programm noch myIE2 und war innovativ und stabil. Im Laufe der Zeit hat sich das etwas gedreht. Andere Browser wie Firefox, Opera und Chrome legten Features vor, die zum Teil bei Maxthon nachimplementiert wurden, so dass der Funktionsumfang auch heute noch kaum Wünsche offen lässt. Aber die “Schnelligkeit” und die "”Stabilität” treiben mich manchmal in den Wahnsinn.

Viele Nutzer, die auch im offiziellen Maxthon-Form aktiv sind, stellen die berechtigte Frage, ob die Entwickler nicht erst einmal Bugs beseitigen sollten, bevor sie die 1000. nicht zu Ende gedachte Funktion in das Programm einbauen.

Der Frustfaktor in den letzten Monaten ist definitiv gestiegen und gerade auf meinem schwachbrüstigen Laptop gab es öfters Abstürze oder ewige Ladezeiten. Die kommende Version von Maxthon beruht auf Webkit (also im Grunde eine ähnliche Basis wie Safari oder Chrome), ist aber noch lange nicht fertig.

Deswegen habe ich mich entschlossen, mir Google Chrome mal genauer anzuschauen. Damit geht einher, dass ich herausfinden muss, welche Maxthon-Features mir derzeit am wichtigsten sind und ob ich diese in Chrome auch nutzen kann. Dabei kommt mir zu Gute, dass Chrome seit Version 4 sogenannte Erweiterungen unterstützt und von denen gibt es schon eine ganze Menge.

Was bringt Maxthon mit?

  • Onlinesynchronisation von Lesezeichen
    Chrome synchronisiert seit Version 4 auch die Lesezeichen/Bookmarks über das eigene Google-Konto. Damit hat man auch hier an allen PCs mit Chrome und verknüpftem Konto die gleichen Favoriten.
  • Feed-Reader
    Maxthon bringt einen Reader für RSS-Feeds mit, den ich allerdings nur zum Verwalten meiner Leseliste nutze. Zum Lesen selbst benutze ich schon seit langem den Google Reader (auch über Gravity wenn ich unterwegs bin), dafür muss ich die Maxthon-Liste in OPML exportieren und im Google Reader importieren. Für Chrome gibt es mehrere Erweiterungen, die RSS-Feeds in Webseiten erkennen und dann ein bequemes Abo bei Google erlauben – damit habe ich sogar den Export/Import-Schritt gespart.
  • Maus-Gesten
    Maxthon kann’s, Chrome auch (per Erweiterung).

Maxthon hat noch ein paar andere Nettigkeiten wie zum Beispiel die ständige Anzeige der externen IP, das integrierte Screenshot-Werkzeug sowie schneller Wechsel zwischen verschiedenen Proxies.

Bin gespannt, wie mein Fazit ausfallen wird …

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