Freitag, 19. März 2010

Stichwahl in Strausberg: Wer wird Bürgermeister(in)?

Geh zur Wahl! Am kommenden Sonntag, den 21. März 2010, findet in Strausberg die Stichwahl zum Bürgermeisteramt statt.

Der Ende Februar stattgefundene erste Wahlgang hat keinen eindeutigen Sieger aus den angetretenen fünf Kandidaten hervorgebracht, so dass jetzt der amtierende Bürgermeister Thierfeld in die Stichwahl mit der langjährigen Stadtkämmerin Stadeler geht.

Letztere hatte in der ersten Wahl die meisten Stimmen bekommen, ich bin gespannt, wo die Wähler der anderen Kandidaten jetzt ihr Kreuzchen machen. Die politisch in Strausberg stark dominierenden Linken scheinen sich für den bisherigen Bürgermeister stark zu machen und auch andere Lokalpolitiker haben ihre Favoriten erkoren und versuchen, die Wählerschaft zu mobilisieren: Der frühere Bürgermeister Jürgen Schmitz empfiehlt Frau Stadeler, Jens dagegen vertraut auf Bewährtes und spricht lobende Worte für Herrn Thierfeld.

Bemerkenswert dabei ist, dass beide Kandidaten parteilos sind – trotz allem ist das Hauen und Stechen (wenn auch nicht immer fair) anscheinend in vollem Gange, deswegen zitiere ich hier auch nochmal eine Erklärung Stadelers:

Presseerklärung

Wie alle interessierten Bürgerinnen und Bürger Strausbergs wissen, findet am Sonntag, den 21. März 2010, die Stichwahl um das Amt des Bürgermeisters statt und dank der großen Unterstützung in der ersten Wahlrunde stehe ich als parteilose Einzelbewerberin in dieser Stichwahl. Ich möchte mich bei all meinen Wählern für das bisher in mich gesetzte Vertrauen bedanken.

In meinem Wahlflyer habe ich meine Ziele als Bürgermeisterkandidatin klar formuliert und auch aufgezeigt, wie ich diese Ziele erreichen will. Zu allem dort gesagten stehe ich ehrlich und konsequent. Gegenwärtig wird auch mein Wahlaufruf zur Stichwahl an alle Bürgerinnen und Bürger in Strausberg verteilt. Ich habe meinen bisherigen Wahlkampf mit aller gebotenen Fairness und in meiner Freizeit gestaltet und auch selbst finanziert.

Mein ganzes Handeln gilt den Interessen unserer Stadt Strausberg und ihrer Bürgerinnen und Bürger. Alle, die mich kennen, wissen das auch.

Um so mehr macht mich betroffen, dass in den letzten Tagen versucht wird, mich und meinen Ruf mit Handlungen, Gerüchten, Halb- und Unwahrheiten zu beschädigen. Es wurden gefälschte Wahlplakate in der Stadt verteilt und Gerüchte gestreut. Mir wird unterstellt, ich würde konkrete Investitionen behindern oder Beschlüsse der Stadtverordneten nicht umsetzen. Bisheriger Höhepunkt dieser Kampagne gegen mich ist ein kopierter Wurfzettel mit verschiedenen Unterstellungen und Unwahrheiten bezüglich meiner Arbeit als Kämmerin und einzelner Immobilienkäufe durch die Stadt. Ich werde den Inhalt dieses Wurfzettels, der weder Briefkopf noch eine richtige Unterschrift hat, wegen Verleumdung und offensichtlicher Falschaussagen juristisch prüfen lassen.

Ich kann alle Strausberger Wähler nur bitten, dieser Kampagne gegen mich keinen Glauben zu schenken und mir am Sonntag ihre Stimme zu geben.

Strausberg, 18.03.2010
Elke Stadeler

Schade, bis nach Vorstadt reichen diese Zettelaktionen anscheinend nie, ich hatte im Februar gerade mal einen (normalen) Wahlflyer im Briefkasten.

Wie ihr euch auch immer entscheidet, geht zur Wahl! Lokalpolitik ist uns in der Regel am nächsten und hier wird der eigene Einfluss noch messbar.

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