Dienstag, 30. März 2010

UMTS-Zwangsproxy unter Linux abschalten

Gestern habe ich einen Weg beschrieben, wie man den oft vorhandenen Zwangsproxy bei Internetverbindungen im Mobilfunknetz auf einem Windows-PC abschalten kann.

Aber was macht man unter anderen Betriebssystemen, zum Beispiel unter Linux (oder vielleicht auch MacOS)?

Ich bin über das Problem bei der Nutzung von Jolicloud gestoßen (übrigens ein ziemlich cooles Betriebssystem für Netbooks auf Linux-Basis), auch hier hat das Surfen über meinen Huawei E5830 ziemlich viele Artefakte produziert.

Die Lösung brachte eine Googlesuche in Form eines Perl-Skripts. Perl ist eine Interpretersprache, die es für fast alle Systeme (auch Windows) gibt und die bei Unix (und auch MacOS?) in der Regel zur Standardausstattung gehört.

Das Skript hat dem Namen bmctl.pl (Quelle) und implementiert das in Perl nach, was in Programmen wie Vodafones HighPerformance Client als Funktion verfügbar ist. Unter Jolicloud funktioniert das Perlskript ohne Problem und wenn man mal reinschaut, dann sieht man auch, dass hier mit der IP-Adresse 1.2.3.4 auf Port 4201 kommuniziert wird, an die dann eine Reihe von Binärdaten geschickt werden.

Der Einsatz des Skripts geschieht auf eigene Gefahr, aber einen Versuch ist es für alle die wert, die nicht die Modify-Header-Lösung im Firefox wollen oder können und trotzdem auch unter Linux artefaktfreie Bilder genießen wollen!

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