Donnerstag, 29. Juli 2010

Software-Foto-Tipp: Foto-Mosaiks mit AndreaMosaic

Das Poster unten habe ich gestern mit einer Breite von 1,20m im Büro aufgehangen. Es ist ein Mosaik aus den Bildern, die ich am Sachsenring zum MotoGP aufgenommen habe. Ich finde, diese gestalterische Möglichkeit eine gelungene Abwechslung zur “normalen” Ausbelichtung von Fotos. Das gleiche gilt übrigens für Collagen, ich mag sowas.Sachsenring-Mosaik

Ausschnitt aus dem Mosaik Das Bild besteht also aus Hunderten von Einzelfotos (siehe Ausschnitt links). Kreiert habe ich das Mosaik mit der für privaten und sogar kommerziellen Gebrauch frei verfügbaren Software AndreaMosaic, die einem faktisch die gesamte Arbeit abnimmt.

Nach dem Download und der Installation einfach AndreaMosaic.exe starten und man sieht die übersichtliche Oberfläche. Das Programm kommt in Englisch daher, das sollte aber keine Hürde darstellen. Alternativ geht auch Spanisch und Japanisch – aber das macht’s nicht besser, oder?

AndreaMosaic: OberflächeDas Prinzip ist das folgende: Man gibt ein Bild vor, das in ein Mosaik umgewandelt werden soll. Man wählt die gewünschten Parameter wie Größe, Anzahl und Anordnung der Mosaiksteinchen (engl. Tiles) und gibt an, welche Bilder man zum Füllen verwenden will. Letzteres ist natürlich sehr wichtig, ich habe für diesen Zweck alle Bilder vom Sachsenring in einen Ordner kopiert und über die Funktion “Select Tiles” am unteren Bildrand ein neues Archiv erstellt.

AndreaMosaic: Tiles erzeugen

Dafür fügt man den Ordner mit den Bildern über “Add Folder” oder über Drag’n’Drop der Liste hinzu und klickt auf “Save Archive”. Daraufhin schaut sich das Programm alle Bilder in dem Ordner (oder den Ordnern) an und analysiert diese in Hinblick auf Größe, Inhalt und Farbinformation. Das kann je nach Größe der Sammlung eine Weile dauern. Der Status wird im unteren Bereich des Fensters angezeigt:

AndreaMosaic: Status

Wenn das Erstellen des Archivs beendet ist, kann man über die zu speichernde Datei mit der Dateiendung .amc immer wieder darauf zurückgreifen und sie für weitere Mosaiks verwenden.

Im Hauptfenster von AndreaMosaic kann man nun noch die Feineinstellungen vornehmen, wichtig für den Gesamteindruck ist dabei auch, inwieweit das Programm die Farben und Helligkeiten sowie die Ausrichtung (drehen/spiegeln) der Mosaiksteinchen anpassen darf. So sieht man im Ausschnitt oben ganz gut, dass die Bilder dort etwas dunkler dargestellt werden, um den dunklen Bereich des Gesamtbildes zu unterstützen.

Hier geht’s zum Download von AndreaMosaic!

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