Donnerstag, 28. Oktober 2010

GEZ-Gebühr für internetfähige Computer ist rechtens

Ich zahle als vorbildlicher Bürger unseres mit Gebühren und Steuern überlasteten Landes brav meine GEZ-Gebühr. Auch wenn ich die dafür entgegengebrachte Leistung ziemlich selten in Anspruch nehme (ob das jetzt für oder gegen mich spricht, müsst ihr entscheiden).

Nun hat das Bundesverwaltungsgericht entschieden, dass mit dem Internet verbundende Computer Rundfunkempfangsgeräte im Sinne des Rundfunkgebührenstaatsvertrages sind. Ganz toll. Falls man schon für ein anderes Geräte GEZ-Gebühren zahlt, muss man im Rahmen der Zweitgeräteregelung nichts zusätzlich zahlen. Das ist der gute Teil der Nachricht.

Der schlechte Teil ist die GEZ-Gebühr an sich.

Ich halte das ganze Konzept für nicht mehr zeitgemäß. Bin gespannt, welche Blüten die jetzige Gesetzgebung bei den Gebührenfahndern treibt: Wird jetzt gleich jeder verdächtigt, der mit Laptop-Tasche durch die Straßen läuft?

GEZ nervt. Mich zumindest.

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