Freitag, 19. November 2010

Vorsicht bei Urlaubsanträgen

Zum Glück ist das nicht mein Chef, aber die Antwort auf einen Urlaubsantrag könnte heutzutage durchaus so aussehen:

"Kommen Sie mir ja nicht wegen Urlaub! Haben Sie denn gar keine Ehre im Leib? Wissen Sie überhaupt, wie wenig Sie arbeiten?

Ich will Ihnen das einmal vorrechnen:

Das Jahr hat bekanntlich 365 Tage, nicht wahr?

Davon schlafen Sie täglich 8 Stunden, das sind 122 Tage - bleiben noch 243 Tage.

Außerdem haben Sie täglich 8 Stunden frei, das sind ebenfalls 122 Tage - also bleiben noch 121 Tage.

Sie rechnen doch mit?

Sonntags wird nicht gearbeitet.

Das sind wiederum 52 Tage - verbleiben noch 69 Tage.

Samstagnachmittags wird auch nicht gearbeitet.

Das sind nochmals 52 halbe oder 26 ganze Tage - bleiben noch 43 Tage.

Aber weiter:

Sie haben täglich 2 Stunden Pause, also insgesamt 30 Tage.

Was bleibt übrig?

Ein mickriger Rest von 13 Tagen! Das Jahr hat 12 Feiertage - was bleibt übrig?

Sage und schreibe 1 Tag!

Und das ist seit der Wende der 3. Oktober, an dem wird auch nicht gearbeitet!

UND DA WAGEN SIE ES NOCH, URLAUB ZU BEANTRAGEN?"

(Danke Hein! Zwinkerndes Smiley)

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